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[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN819840920
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327209
Title:
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
Place of publication:
Frankfurt a.M.
Publisher:
Auffarth
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN819841463
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327215
Title:
[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj]
Shelfmark:
DCR-II 8(1,10)-3
Volume count:
Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj
Place of publication:
Frankfurt a.M.
Publisher:
Auffarth
Document type:
Volume
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1910
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Der Mensch in Beziehung zum Menschen
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
  • [Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)
  • binder
  • Title page
  • I. Inhalts-Verzeichnis
  • II. Inhalts-Verzeichnis. (Nach den Verfassern geordnet)
  • Der Mensch in Beziehung zum Menschen
  • Der Mensch in Beziehung zur Natur
  • Der Mensch in Beziehung zu Gott
  • Bilder aus der Natur
  • Bilder aus der Geschichte
  • Bilder aus der Erdkunde
  • binder

Full text

125 
In die Erd ist's aufgenommen, 
glücklich ist die Form gefüllt; 
wird's auch schön zutage kommen, 
daß es Fleiß und Kunst vergilt? 
Wenn der Guß mißlang? 
Wenn die Form zersprang? 
Ach, vielleicht, indem wir hoffen, 
hat uns Unheil schon getroffen. 
Dem dunkeln Schoß der Heilgen 
Erde 
vertrauen wir der Hände Tat, 
vertraut der Sämann seine Saat 
und hofft, daß sie entkeimen werde 
zum Segen nach des Himmels Rat. 
Noch köstlicheren Samen bergen 
wir trauernd in der Erde Schoß 
und hoffen, daß er aus den Särgen 
erblühen soll zu schönerm Los. 
Von dem Dome 
schwer und bang 
tönt die Glocke 
Grabgesang. 
Ernst begleiten ihre Trauerschläge 
einen Wandrer aus dem letzten Wege. 
Achl die Gattin ist's, die teure, 
achl es ist die treue Mutter, 
die der schwarze Fürst der Schatten 
wegführt aus dem Arm des Gatten, 
aus der zarten Kinder Schar, 
die sie blühend ihm gebar, 
die sie an der treuen Brust 
wachsen sah mit Mutterlust. 
Ach! des Hauses zarte Bande 
sind gelöst auf immerdar; 
denn sie wohnt im Schattenlande, 
die des Hauses Mutter war; 
denn es fehlt ihr treues Walten, 
ihre Sorge wacht nicht mehr; 
an verwaister Stätte schalten 
wird die Fremde, liebeleer. 
Bis die Glocke sich verkühlet, 
laßt die strenge Arbeit ruhn. 
Wie im Laub der Vogel spielet, 
mag sich jeder gütlich tun. 
Winkt der Sterne Licht, 
ledig aller Pflicht 
hört der Bursch die Vesper 
schlagen; 
Meister muß sich immer plagen. 
Munter fördert seine Schritte 
fern im wilden Forst der Wandrer 
nach der lieben Heimathütte. 
Blökend ziehen heim die Schafe, 
und der Rinder 
breitgestirnte, glatte Scharen 
kommen brüllend, 
die gewohnten Ställe füllend. 
Schwer herein 
schwankt der Wagen, 
kornbeladen; 
bunt von Farben 
auf den Garben 
liegt der Kranz, 
und das junge Volk der Schnitter 
fliegt zum Tanz. 
Markt und Straße werden stiller; 
um des Lichts gesellge Flamme 
sammeln sich die Hausbewohner, 
und das Stadttor schließt sich 
knarrend. 
Schwarz bedecket 
sich die Erde; 
doch den sichern Bürger schrecket 
nicht die Nacht, 
die den Bösen gräßlich wecket; 
denn das Auge des Gesetzes wacht.^.
	        

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[Teil 3 = 6., 7. U. 8. Schulj]. Frankfurt a.M.: Auffarth, 1910. Print.
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