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[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN819840920
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327209
Titel:
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
Erscheinungsort:
Frankfurt a.M.
Verlag:
Auffarth
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN819841463
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327215
Titel:
[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj]
Signatur:
DCR-II 8(1,10)-3
Bandzählung:
Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj
Erscheinungsort:
Frankfurt a.M.
Verlag:
Auffarth
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Bilder aus der Natur
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
  • [Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)
  • binder
  • Titelseite
  • I. Inhalts-Verzeichnis
  • II. Inhalts-Verzeichnis. (Nach den Verfassern geordnet)
  • Der Mensch in Beziehung zum Menschen
  • Der Mensch in Beziehung zur Natur
  • Der Mensch in Beziehung zu Gott
  • Bilder aus der Natur
  • Bilder aus der Geschichte
  • Bilder aus der Erdkunde
  • binder

Volltext

177 
£ 
jammernd in den Schntz ihres Herrn. Mit gewaltigem Satze über¬ 
springt der Mächtige die Dornenmauer, um sich ein Opfer auszuwählen. 
Ein einziger Schlag seiner furchtbaren Pranken fällt ein junges Rind; 
das kräftige Geb>ß zerbricht dem widerstandslosen Tiere die Wirbel- 
kuochen des Halses. Dumpsgrollend liegt der Räuber auf seiner Berrte; 
die lebhaften Augen funkeln hell vor Siegeslnst und Raubbegier; mit 
dem Schwänze peitscht er die Luft. Er läßt das verendende Tier auf 
Augenblicke los und faßt es mit seiuem zermalmenden Gebisse von 
neuem, bis es sich endlich nicht mehr regt. Dann tritt er seinen Rück¬ 
zug an. Er muß zurück über das Gehege und will auch sein Opfer 
nicht lassen. Seine ganze ungeheure Kraft ist erforderlich, um mit 
der Beute im Rachen den Rücksprung auszuführen. Aber er gelingt. 
Ich habe eine über mannshohe Seriba gesehen, über die der Löwe mit 
einem zweijährigen Rinde im Rachen hinweggesetzt war; ich habe den 
Eindruck wahrgenommen, den die schwere Last auf der First des Zaunes 
bewirkt halte, und auf der andern Seite die Vertiefung im Sande be¬ 
merkt, die das herabstürzende Rind zurückließ, bevor es der Löwe weiter¬ 
schleppte. Freilich sind die Rinder in jenen Gebieten nickt so schwer 
wie die unsrigen. Man sieht die Furche, die ein so geschleiftes Tier 
im Sande zog, oft mit der größten Deutlichkeit bis zum Platze, an 
dem es zerrissen wurde. 
Man begreift, daß alle Tiere, die diesen Räuber kennen, sich 
fürchten, sobald sie ihn nur brüllen hören. Doch darf man nicht 
glauben, daß der Löwe allezeit sein Gebrüll durch die Wildnis rollen 
lasse. Seine gewöhnlichen Laute sind ein langsamer Ton, wie das 
Miauen einer Riesenkatze, und ein tiefes Knurren oder Grollen, beim 
Erschrecken ein kurzes, hustenartig hervorgestoßenes „Hufs" oder „Wau". 
Das wirkliche Gebrüll gibt er verhältnismäßig recht selten von sich, 
und mancher, der in Löwengebieten sich aufgehalten, hat es niemals 
zu hören bekommen. Das Gebrüll ist bezeichnend für das Tier selbst. 
Man könnte es einen Ausdruck seiner Kraft nennen; es ist einzig in 
seiner Art und wird an Fülle von keiner Stimme eines andern leben¬ 
den Wesens überiroffen. Beschreiben läßt sich das Löwengebrüll nicht. 
Die Araber haben ein sehr bezeichnendes Wort dafür: „raad", d. h. 
donnern. Ties ans der Brust scheint es hervorzukommen und diese 
zersprengen zu wollen. Es ist schwer, die Richtung zu erkennen, von 
woher es schallt; denn der Löwe brüllt gegen die Erde hin, und ans 
dieser pflanzt sich der Schall wirklich wie Donner fort. 
Ganz anders als bei Angriffen auf zahme Tiere benimmt sich der 
Löwe, wenn er es ivit Wild zu tun hat. Er weiß, daß dieses ihn auf 
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen. TII. 12 
/
	        

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