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[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN819840920
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327209
Titel:
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
Erscheinungsort:
Frankfurt a.M.
Verlag:
Auffarth
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN819841463
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14327215
Titel:
[Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj]
Signatur:
DCR-II 8(1,10)-3
Bandzählung:
Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj
Erscheinungsort:
Frankfurt a.M.
Verlag:
Auffarth
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Bilder aus der Erdkunde
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
  • [Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj] (Teil 3 = 6., 7. u. 8. Schulj)
  • binder
  • Titelseite
  • I. Inhalts-Verzeichnis
  • II. Inhalts-Verzeichnis. (Nach den Verfassern geordnet)
  • Der Mensch in Beziehung zum Menschen
  • Der Mensch in Beziehung zur Natur
  • Der Mensch in Beziehung zu Gott
  • Bilder aus der Natur
  • Bilder aus der Geschichte
  • Bilder aus der Erdkunde
  • binder

Volltext

— 434 
in Frankfurt statt, und Kaiser Karl IV. bestimmte durch Gesetz, daß hier 
des Reiches Oberhaupt gewählt werden solle. Die Bürger Frankfurts 
verstanden es, aus dieser bevorzugten Stellung Nutzen zu ziehen. Sie 
suchten sich stets mit den deutschen Königen gut zu stellen und erlangten 
dadurch für ihren Handel mancherlei Rechte und Vorteile. 
Von der größten Bedeutung für das Aufblühen Frankfurts als 
Handelsstadt waren seine Messen, die großen Märkte der früheren Jahr» 
hunderte. Sie wurden mit Vorliebe zur Zeit der Kirchenfeste abgehalten, 
weil dann das Volk von fern und nah zusammenströmte. Die Frühjahrs¬ 
messe fiel in die Osterzeit, und die Herbstmesse richtete sich nach dem 
Tage Bartholomäi, des Schutzheiligen der Stadt. Von der kirchlichen 
Feier rührt auch die Bezeichnung „Messe" für diese Märkte her. Die 
Messen stellten der Stadtregierung sechs Jahrhunderte hindurch große 
Aufgaben. Es galt nicht nur, den Vorrechten der Kaiser zu entsprechen, 
die Zölle und Meßabgaben festzusetzen, sondern auch Verträge mit den 
Fürsten, Herren und Reichsstädten zu schließen und Streitigkeiten zwischen 
feindlichen Nachbarn zu schlichten. Tausende von Pergamenten wurden 
verschrieben, und immer wieder gab es neue Schwierigkeiten. Besondere 
Sorgfalt war den Kaufleuten zu widmen, die mit ihren Waren zur Messe 
kamen und unterwegs von den Raubrittern, von Fürsten und Grafen, ja 
selbst von Kirchenfürsten bedroht waren. Schon im 12. Jahrhundert rich- 
tete die Stadt ein „Geleit" ein. Bewaffnete Söldner erwarteten die 
Meßfremden an der Grenze des Stadtgebiets und geleiteten sie bis zu 
den Toren. Zur Belohnung erhielten sie Geld und Speise, und die 
„Geleitsbrezeln" haben sich bis auf unsere Tage erhalten. 
Die Blütezeit der Messen fällt in das 16. und 17. Jahrhundert. 
Tausende von Kaufleuten boten ihre neuesten Warensorten seil, und 
von nah und fern kamen die Käufer und Schaulustigen. Die Messen 
halten für die damalige Welt fast dieselbe Bedeutung, wie sie die großen 
Weltausstellungen der Neuzeit haben. Nicht nur in der Nähe des Domes 
und an dem Mainufer, wie ursprünglich, sondern auch auf dem Römer- 
berg, in den angrenzenden Straßen und auf dem Liebsrauenberg waren 
Meßbuden aufgeschlagen. Der Straßenname „Neue Kräme" deutet noch 
heute auf die dort gelegenen Kramläden hin. Die ganze Gegend vom 
Main bis zur Töngesgasse mit allen Läden, Gewölben und Zimmern war 
von Meßfremden vollauf besetzt. Durch die Schnurgasse konnte man kaum 
kommen, da dort die Tuchballen vor den Gewölben bis an die Straße 
aufgestapelt waren. 
Die hauptsächlichsten Handelsartikel waren Bücher, Tuch, Leinwand, 
Pferde, Wein und Geld. Der Name „Buchgaffe" erinnert an den ausge-
	        

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[Teil 3 = 6., 7. U. 8. Schulj]. Frankfurt a.M.: Auffarth, 1910. Print.
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