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(Für das 2. und 3. Schuljahr) (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN819849308
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13839365
Titel:
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
Autor*in:
Tromnau, Friedrich
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Klinkhardt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN819851213
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13891114
Titel:
(Für das 2. und 3. Schuljahr)
Signatur:
DBR-II 28(1,10)-1
Autor*in:
Tromnau, Friedrich
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Klinkhardt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Aus dem Naturleben
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[129 - 148]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
  • (Für das 2. und 3. Schuljahr) (Teil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • II. Verfasser der Lesestücke
  • I. Kind und Gott
  • II. Aus dem Menschenleben
  • III. Märchen
  • IV. Aus dem Naturleben
  • [129 - 148]
  • [149 - 168]
  • [169 - 188]
  • [189 - 208]
  • [209 - 228]
  • [229 - 248]
  • [249 - 257]
  • V. Herrscherhaus und Heimat
  • Einband

Volltext

Der Nachtigall Antwort. 
165 
uns zurück. Mehr als Palmenhaine liebt sie den herrlich 
grünen deutschen Laubwald. 
2. In der zweiten Hälfte des Äpril treffen die Nachtigallen 
bei uns ein. Über ein breites Meer und hohe Berge hinweg 
ging ihre Reise. Gleich nach der Ankunft ertönt auch ihr 
wunderschöner Gesang, der jeden entzückt. Sie schlagen 
stundenlang in den Büschen am Waldwege, in laubreichen 
Gärten und Parkanlagen. Man hört sie besonders am frühen 
Morgen und am späten Abend. Ende Juni verstummen die 
liederreichen Sänger. 
3. Die Nachtigall nistet auf dem Erdboden, oder doch dicht 
über demselben im verwachsenen Gesträuch oder in einem 
wohlgeschützten Grasbusch. Frau Nachtigall legt vier bis sechs 
blaßgrüne, graubraun getüpfelte Eier. Brütet das Weibchen, 
so sitzt das Männchen nicht weit davon auf einem Zweige 
und singt voll Lust seine klangreichen Melodien. Wenn aber 
das Weibchen, durch den Hunger genötigt, vom Neste auffliegt, 
um Nahrung zu suchen, dann brütet das Männchen weiter, damit 
die Eier nicht kalt werden. 
4. Wenn so die Alten vierzehn Tage gemeinschaftlich ge¬ 
brütet haben, dann zerbrechen die Jungen die Schale und 
kommen piepend hervor. Nun gilt es, fleißig zu sein und für 
die hungrigen Kinder Futter herbeizutragen, jetzt eine Käfer¬ 
larve, eine Ameisenpuppe, dann wieder eine Fliege, ein 
Käferchen, eine Mücke. 
Die Nachtigallen ziehen im September in Familien und 
größeren Gesellschaften wieder in die warmen Länder des 
Südens. 
149. Der Nachtigall Antwort. 
hoffinann von Fallersleben. 
1. Nachtigall, wie sangst du so schön 
vor allen vögelein! 
Nachtigall, wie drang doch dein Lied 
in jedes herz hinein!
	        

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Tromnau, Friedrich. (Für Das 2. Und 3. Schuljahr). Leipzig [u.a.]: Klinkhardt, 1910. Print.
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