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(Für das 2. und 3. Schuljahr) (Teil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN819849308
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13839365
Titel:
Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
Autor*in:
Tromnau, Friedrich
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Klinkhardt
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN819851213
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13891114
Titel:
(Für das 2. und 3. Schuljahr)
Signatur:
DBR-II 28(1,10)-1
Autor*in:
Tromnau, Friedrich
Bandzählung:
Teil 1
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Klinkhardt
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1910
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
IV. Aus dem Naturleben
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[249 - 257]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für Mittelschulen
  • (Für das 2. und 3. Schuljahr) (Teil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • I. Inhaltsverzeichnis
  • II. Verfasser der Lesestücke
  • I. Kind und Gott
  • II. Aus dem Menschenleben
  • III. Märchen
  • IV. Aus dem Naturleben
  • [129 - 148]
  • [149 - 168]
  • [169 - 188]
  • [189 - 208]
  • [209 - 228]
  • [229 - 248]
  • [249 - 257]
  • V. Herrscherhaus und Heimat
  • Einband

Volltext

240 
Das gefundene Li. 
dem armen Bienchen und dachte: „Ich will ihm helfen." Schnell 
suchte sie ein Blatt, bog es zu einem Schiffchen zusammen und 
ließ es ganz nahe vor dem Bienchen ins Wasser fallen. Dieses 
klammerte sich nun mit den Füßen an das Schiffchen und arbeitete 
so lange, bis es darin saß. Nun schwamm das Schiffchen ans 
Ufer, das Bienchen trocknete sich im Sonnenschein, streckte die 
Flügel und flog weiter. Uber es vergaß nicht, wer ihm in seiner 
Uot geholfen hatte. 
2. Einige Tage nachher sah das Bienchen einen Jäger mit der 
Flinte hinter der Hecke stehen und dachte: ,,Wen wird der wohl 
schießen wollen? Gewiß einen langohrigen Hasen." Uber nein, 
bald kam die Taube, setzte sich auf einen dürren Ust und wollte 
sich ausruhen,- denn sie war weit geflogen. Da griff der Jäger 
nach seinem Gewehr, spannte den Hahn und zielte gerade auf das 
arme Täubchen, hätte es noch einen Uugenblick länger gedauert, 
so wäre das gute Täubchen verloren gewesen. Uber unser Bien¬ 
chen war hurtig entschlossen. ,,Das Täubchen, welches mich aus 
dem Wasser gerettet hat, sollst du nicht schießen, garstiger Jäger!" 
rief es, und in einem Uugenblicke flog es auf seine Hand und stach 
ihn in den Finger, so hart, daß er die Flinte sinken ließ. 
Da ging der Schuß weit an dem Täubchen vorbei, und bis 
der Jäger wieder laden konnte, war es längst davongeflogen. Das 
Bienchen freute sich sehr, daß es seiner Freundin hatte dankbar 
sein können, obgleich es wußte, daß es nun selbst sterben müßte. 
251. Das gefundene Ei. 
Köhler. 
Marie fand einmal auf dem Hofe unter der Treppe ein Ei. 
voller Freude lief sie zu ihrer Mutter und rief: ,,Sieh nur, Mütter¬ 
chen, sieh! was ich gefunden habe!" Da sprach die Mutter: „Das 
Li gehört nicht dir, sondern jedenfalls unserer Nachbarin, deren 
Huhn oft über den Zaun fliegt. Gewiß hat es das Ei unter die 
Treppe gelegt. Geh zur Nachbarin und bringe ihr das Ei!" Das 
tat Marie. Die gute Frau freute sich über die Ehrlichkeit des 
Kindes und seiner Mutter, die sehr arm war. Sie sprach: „Weil
	        

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Zitierempfehlung

Engelien, August, and Heinrich Fechner. [Teil 3, [Schülerband]]. Berlin: Schultze, 1908. Print.
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