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[Teil 3 = 6. u. 7. Schulj] (Teil 3 = 6. u. 7. Schulj)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN821261754
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14588652
Title:
R. u. W. Dietleins deutsches Lesebuch
Author:
Dietlein, Rudolf (03.03.1823-16.07.1903)
Dietlein, Woldemar (04.04.1830-31.10.1891)
Editor:
Jenetzky, F. W.
Hellmuth, E.
Götze, G.
Schrader, Hermann
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
B. G. Teubner (Theodor Hofmann)
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1909
Edition title:
Ausg. D in 4 Teilen für Mittelschulen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN821262319
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14767165
Title:
[Teil 3 = 6. u. 7. Schulj]
Shelfmark:
DDR-II 25(2,12)-3
Author:
Dietlein, Rudolf (03.03.1823-16.07.1903)
Dietlein, Woldemar (04.04.1830-31.10.1891)
Editor:
Jenetzky, F. W.
Hellmuth, E.
Götze, G.
Schrader, Hermann
Volume count:
Teil 3 = 6. u. 7. Schulj
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
B. G. Teubner (Theodor Hofmann)
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
Ausg. D in 4 Teilen für Mittelschulen, Der Neubearb. 2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
V. Aus der Natur
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • R. u. W. Dietleins deutsches Lesebuch
  • [Teil 3 = 6. u. 7. Schulj] (Teil 3 = 6. u. 7. Schulj)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Verfasser
  • I. Aus der Jugendzeit
  • II. Bilder aus dem Menschenleben
  • III. Fabeln
  • IV. Im Jahreslauf
  • V. Aus der Natur
  • VI. Aus Sage und Geschichte
  • VII. Aus der Erdkunde
  • Binder

Full text

244 
und glatt wie ein Vogel erreicht das Riesenlustschiff den festen Boden der 
Ebene bei Echterdingen, und der kräftig blasende Südwestwind kann ihm gar 
nichts anhaben. Diese Landung auf fester Erde bewies in glänzender 
Weise, daß all die klugen Leute unrecht halten, die da behauptet hatten, 
Zeppelins Aluminiumschiffe könnten nur auf dem Wasser landen. 
Von 7 Uhr morgens bis 3 Uhr nachmittags lag der Riese wohlverankert 
ruhig auf dem Boden. Mehrere Hundert Soldaten waren von Stuttgart 
gekommen, um ihn zu bändigen und sorgsam zu bewahren. Graf Zeppelin 
hatte sofort Gas von Friedrichshafen bestellt, um die Verluste zu ersetzen. 
Es sollte nicht dazu kommen. Der Wundervogel war vom Schicksal 
dem Verderben geweiht. 
Kurz nach 3 Uhr riß ein plötzlich aufspringender Wind den schlafenden 
Riesen aus seiner Verankerung und aus den Händen der 80 Stuttgarter 
Grenadiere los. Er fährt auf. Glücklicherweise geht die Fahrt nur in 
mäßiger Höhe und eine kurze Strecke, etwa 1200 Meter. Da schlägt das 
Schiff gegen mehrere Bäume und gleichzeitig gegen den Erdboden, ein 
donnerähnlicher Knall erfolgt und noch einer, dann schlagen aus dem 
Schiff die Flammen auf. In kurzer Zeit ist das kostspielige Werk so 
großer Kunst und vielen Fleißes vollständig vernichtet, nur das verbogene 
Aluminiumgerippe und die beiden Gondeln sind unversehrt geblieben. 
Das gesamte deutsche Volk empfand den Schlag, welcher den Grafen 
Zeppelin getroffen hatte, als ein nationales Unglück, und wie stets in 
solchen Fällen, so zeigte es sich auch jetzt in seiner ganzen Größe. Aller¬ 
orten schlugen nicht bloß die Herzen in warmer Teilnahine für den Grafen, 
sondern es flössen auch in kurzer Zeit von allen Seiten, selbst von den 
Deutschen im Auslande, so reiche Spenden, daß bis Schluß des Jahres 1908 
über 6 Millionen Mark zusammenkamen. Mit diesen bedeutenden Mitteln 
ist der Grund zu einer „Luftschiffbau-Zeppelingesellschaft" gelegt worden, 
die den Bau von Luftschiffen und Häfen mit frischer Kraft aufnehmen wird. 
Nach Rudolf Martin und Gustav Schalk (Von Ikarus bis Zeppelin). 
*
	        

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Dietlein, Rudolf et al. [Teil 3 = 6. U. 7. Schulj]. Leipzig [u.a.]: B. G. Teubner (Theodor Hofmann), 1912. Print.
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