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[Teil 3 = 6. u. 7. Schulj] (Teil 3 = 6. u. 7. Schulj)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN821261754
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14588652
Titel:
R. u. W. Dietleins deutsches Lesebuch
Autor*in:
Dietlein, Rudolf (03.03.1823-16.07.1903)
Dietlein, Woldemar (04.04.1830-31.10.1891)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Jenetzky, F. W.
Hellmuth, E.
Götze, G.
Schrader, Hermann
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
B. G. Teubner (Theodor Hofmann)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. D in 4 Teilen für Mittelschulen
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN821262319
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14767165
Titel:
[Teil 3 = 6. u. 7. Schulj]
Signatur:
DDR-II 25(2,12)-3
Autor*in:
Dietlein, Rudolf (03.03.1823-16.07.1903)
Dietlein, Woldemar (04.04.1830-31.10.1891)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Jenetzky, F. W.
Hellmuth, E.
Götze, G.
Schrader, Hermann
Bandzählung:
Teil 3 = 6. u. 7. Schulj
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
B. G. Teubner (Theodor Hofmann)
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. D in 4 Teilen für Mittelschulen, Der Neubearb. 2. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
VI. Aus Sage und Geschichte
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • R. u. W. Dietleins deutsches Lesebuch
  • [Teil 3 = 6. u. 7. Schulj] (Teil 3 = 6. u. 7. Schulj)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Verfasser
  • I. Aus der Jugendzeit
  • II. Bilder aus dem Menschenleben
  • III. Fabeln
  • IV. Im Jahreslauf
  • V. Aus der Natur
  • VI. Aus Sage und Geschichte
  • VII. Aus der Erdkunde
  • Einband

Volltext

VI. Nus Sage und Geschichte 
163. Deukaliön und Pyrrha. 
Zeus hatte beschlossen, das verderbte Geschlecht der Menschen durch 
eine Wasserflut zu vertilgen. Er goß aus den Schleusen des Himmels 
unendlichen Regen herab, und Poseidon, sein Bruder, der Beherrscher 
des Meeres und aller Gewässer, ließ das Wasser aus den Felsenkammern 
der Tiefe hervorbrechen, so daß bald die ganze Erde überflutet war. 
Nur ein Menschenpaar rettete sich aus dem allgemeinen Untergang, der 
gerechte Deukaliön, ein Sohn des Prometheus, mit Pyrrha, seinem 
frommen Weibe. Auf des Prometheus Rat hatte er sich vor dem Heran¬ 
nahen der Flut einen Kasten erbaut, in welchem er sich mit feinem 
Weibe barg, als die Wasser zu steigen begannen. Neun Tage und neun 
Nächte trieb er auf der Flut umher, da blieb sein Fahrzeug auf dem 
Berge Parnassus in Böotien hängen. Er stieg aus und brachte Zeus, 
dem Erretter, ein Dankopfer. Zeus belohnte die Frömmigkeit der beiden 
und gewährte ihre Bitte um Erneuerung des Menschengeschlechtes. 
Deukaliön und Pyrrha erhielten durch Hermes den Befehl, Steine hinter 
sich zu werfen, aus welchen dann ein neues Menschengeschlecht entstand. 
Deukaliön unterwies sie in allerlei Künsten und wurde ihr König. Ihm 
folgte sein Sohn Hellen, der Stammvater der Hellenen (Griechen). 
H. W. Stoll. 
164. Herkules am Scheidewege. 
Als Herkules (Herakles), auf seine Herde achtend, einst an 
einem Scheidewege saß, erschienen ihm von entgegengesetzten 
Seiten her zwei wunderbar schöne, weibliche Gestalten und luden 
ihn ein, mit ihnen zu gehen. 
Ohne Scheu trat die eine auf ihn zu und redete ihn an: 
„Herkules, ich sehe, daß du unschlüssig bist, welchen Weg 
durch das Leben du einschlagen sollst. Willst du mich zur 
Freundin wählen, so werde ich dich die angenehmste und ge¬ 
mächlichste Straße führen: keine Lust sollst du ungekostet lassen,
	        

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Zitierempfehlung

Dietlein, Rudolf et al. [Teil 3 = 6. U. 7. Schulj]. Leipzig [u.a.]: B. G. Teubner (Theodor Hofmann), 1912. Print.
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