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Der geographische Unterricht

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN821971492
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14348868
Titel:
Deutsches Lesebuch für Knaben-Mittelschulen in fünf Teilen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Müller, R.
Porger, Gustav (24.05.1868-XX.XX.1932)
Wolff, Karl
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für Schlesien
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN824611349
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14348878
Titel:
[Teil 1 = Kl. 8]
Signatur:
DBR-II 15(1,12)-1
Autor*in:
Richter, Ludwig
Müller, R.
Porger, Gustav (24.05.1868-XX.XX.1932)
Wolff, Karl
Bandzählung:
Teil 1 = Kl. 8
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1912
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. für Schlesien [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

binder

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
binder

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der geographische Unterricht
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Erster Theil. Geschichte und Methodik des geographischen Unterrichts
  • 1. Historische Beleuchtung der geographischen Literatur und des geographischen Unterrichts vor der Reformation desselben durch Karl Ritter
  • 2. Karl Ritter, der Schöpfer der neueren Erdkunde
  • 3. Die geographische Literatur der Ritter'schen Schule
  • 4. Nähere Beleuchtung des Wesens der vergleichenden Erdkunde
  • 5. Werth der vergleichenden Erdkunde
  • 6. Verwerthung der vergleichenden Erdkunde im Schulunterricht
  • 7. Auswahl des geographischen Stoffes für den Schulunterricht
  • 8. Die verschiedenen Methoden des geographischen Unterrichts
  • 9. Weitere didaktische Grundsätze und praktische Winke für den Lehrer der Geographie
  • Zweiter Theil. Ausführliche Darlegung der Grundzüge der vergleichenden Erdkunde
  • Vorbemerkung
  • I. Geographische Lage
  • II. Wagerechte Gliederung
  • III. Der geologische Bau des Erdbodens
  • IV. Das Gebirge oder die senkrechte Gliederung des Bodens
  • V. Das Wasser
  • VI. Das Klima
  • VII. Die Pflanzenwelt
  • VIII. Die Thierwelt
  • IX. Der Mensch
  • binder

Volltext

— 35 — 
lieferte zunächst die Vorarbeiten für dieselbe, sodaß Ritter ohne diese Wohl 
schwerlich zu seinen genialen Ideen gelangt wäre.1) Humboldt arbeitete 
aber auch mit Ritter Hand in Hand an dem weiteren Ausbaue des neu 
geschaffenen Systems. Er besaß ein umfangreiches und gründliches Wissen; 
ihm wurde das Glück zu Theil, das Innere zweier durch die stärksten Gegen- 
fätze charakterisirten Continente (das tropische Südamerika und die Steppen- 
landschaften des nördlichen Asien's) zu bereisen, und so war er durch die 
günstigsten Verhältnisse zu einem weitgreifenden, Epoche machenden Einfluß 
auf die Erdkunde berufen. Die Fortschritte, welche die geographischen 
Wissenschaften Al. von Humboldt zu danken haben, sind nach Peschel^) fol- 
gende: 1) Humboldt giebt das erste Beispiel, wie die Vervollkommnung 
von Zeitträgern (Chronometern) zur Bestimmung von geographischen Längen 
hu Innern großer Festlande benutzt werden könne. 2) Er entwarf das 
erste Höhenprofil, welches die Erdkunde kennt, quer über Spanien. Mit 
diefem geographischen Hilfsmittel beginnt das exaete Wissen der irdischen 
Höhenkunde. 3) Später gab er diesem Zweige die höchste Durchbildung, 
indem er die stereometrische Geognosie erdachte, deren Aufgabe es ist, die 
mittlere Höhe der Festlande durch Rechnung festzustellen. 4) Er lehrte bei 
Gebirgen die Paßhöhen und die Gipfelhöhen unterscheiden, ein Verfahren, 
welches uns erlaubt, mit Hilfe der gefundenen Zahlen zwei entfernte Gebirge, 
wie Alpen und Pyrenäen, streng miteinander zu vergleichen. 5) Unser 
Wissen von den Magnetkräften der Erde verdankt ihm die Entdeckung, daß 
die Intensität der Magnetkräfte von den Magnetpolen abnimmt gegen den 
Aequator. 6) Wir verdanken ferner feinem großen Genie die unerwartete 
Entdeckung, daß die meisten Vulkane auf Spalten liegen, d. h. in Reihen 
geordnet find, welche beinahe mit größten Kreisen zusammen fallen. 7) Wir 
verehren in Humboldt den Schöpfer der Kunst, die Isothermen (Jso- 
theren, Jsochimenen) zu ziehen, mit denen das Wissen über die Gesetze 
ungleicher Vertheilung der Wärme auf der Erde beginnt. 8) H. ist der 
erste Baumeister für den physikalischen Theil der Ortskunde der Gewächse, 
indem er eine Beobachtung Tonrneforts 1701 am Ararat, daß nämlich mit 
der senkrechten Höhe die Pflanzenwelt sich ändere, wie in Meeresnühe bei 
wachsender Polhöhe, unter die streng zu erforschenden Gegenstände erhob; 
mit andern Worten, er ist der erste Reisende, der mit dem Höhen bestimmen- 
den Barometer Pflanzen sammelt, und dem wir die Begriffe vom Pflanzen- 
klima, sowie Schlagwörter, als Palmen -, Orangenklima u. s. w. verdanken. 
9) Auch entdeckte H., daß die Gebirge Jnnerasiens nicht von einem Knoten 
ausstrahlen oder gleichsam speichenförmig Asien durchziehen, sondern in 
Ketten geordnet ziemlich parallel von Ost nach West streichen. 
b. Von Humboldt's Werken nennen wir: A. v. Humboldt et Bonplandt, 
voyage aux regions equinoxiales du nouveau contineiit. In 3 Bänden 
Folio und 12 Bänden 4. Paris 1816. Deutsche Uebersetznng: Reisen 
nach den Aeqninoctialgegenden des neuen Contiueuts in den 
Jahren 1799 — 1804. Stuttgart 1815 — 1829. 6 Bände. Volksausgabe 
Stuttgart 1861. Gewährt einen gründlichen Einblick in den Charakter der 
vergleichenden Geographie. Besonders beachtenswert!) sind in diesem Werke 
1) Vgl. die S. 27 erwähnten Bemerkungen Ritter's über eine Humboldt'sche 
Abhandlung, die Wüsten und Steppen betreffend, in einem Briefe an Guts Muchs. 
- 2) Ausland 1869, 1077. ' ' 
3*
	        

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Zitierempfehlung

Oberländer, Hermann. Der Geographische Unterricht. Grimma: Gensel, 1879. Print.
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