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Geschichte des Königreichs Bayern

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN863054080
Title:
Geschichte des Königreichs Bayern
Shelfmark:
HDG-I 20(6,1834)
Author:
Mengein, Anton
Milbiller, Joseph (05.10.1753-28.05.1816)
Place of publication:
München
Publisher:
Lindauer
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1834
Edition title:
Sechste verbesserte und vermehrte Ausgabe, neu bearbeitet von A. Mengein [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
zum Gebrauch beim Unterricht in den königlichen bayerischen Schulen

Chapter

Title:
Fuenfter Zeitraum
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Königreichs Bayern
  • Binder
  • Frontispiece
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhalt
  • Erster Zeitraum
  • Zweiter Zeitraum
  • Dritter Zeitraum
  • Vierter Zeitraum
  • Fuenfter Zeitraum
  • Sechster Zeitraum
  • Siebenter Zeitraum
  • Achter Zeitraum
  • Advertising
  • Binder

Full text

vertheidigte (zu Augsburg 1504 den 5. Februar). Allein da Ma¬ 
ximilian nur seinen Vortheil suchte, so kam es zu keiner Entschei¬ 
dung, und Nnpert griff zu den Waffen. Die Schätze von Burg- 
hausen setzten ihn in Stand, sich große Macht zu werhen; Al¬ 
brecht dagegen verschaffte sich viele Bundesgenossen. Fürchterlich 
wüthete der Krieg in der Pfalz und in Bayern. Das Blut floß in 
Strömen; ganze Striche Landes wurden geplündert, mehr als 
sechshundert Orte ln Brand gesteckt. Rupert blieb fast immer 
Sieger. Aber mitten im Laufe seiner Thaten (1504 im August) 
raffte ihn der Tod hiniveg. Am 15. September 1504 folgte ihm 
seine herzhafte Gemahlin Elisabeth. Churfürst Philipp setzte den 
Krieg für die hinterlassenen Kinder seines Sohnes bis 1505 mit 
schlechtem Erfolge fort. Am 50. Juli 1505 brachte Maximilian 
zu Köln Vergleich und Friede zu Stande, den der Kaiser zwei 
Jahre darnach zu Kvstnitz noch einmal bestätigte. 
§. 10. 
Nach dieser Entscheidung sind Albrecht und Wolfgang Haupt- 
erben. Die Sohne deS Pfalzgrafen Rupert, Otto/Heinrich und 
Philipp erhalten alle Schätze und Kleinodien ihres Großvaters, 
und die sogenannte junge Pfalz als eignes Herzogthum, wovon 
Neuburg, Sulzbach, Weiden, Heideck und Durgleugenfeld die Haupt- 
orte sind. Dazu noch einige Orte im bayerischen Waihe. Auch 
der Kaiser und die übrigen Bundesgenossen der beiden Pacthcicn 
ließen sich ihre Theilnahme am Kriege theuer bezahlen. Ersterer 
behielt Neuburg am Inn, Kufstein, Kitzbühci und Nattenbcrg kn 
Tyrol.. Die Nürnberger gaben Hcersbruck, Lauf, Altdorf und an¬ 
dere Ortschaften nicht wieder zurück. Kein Krieg endigte für Bayern 
trauriger, als dieser, welcher auch die Abneigung zwischen Bayer« 
und der Pfalz erzeugte. 
H. 11. 
Albrecht IV., der Weise, ist nun alleiniger Herr in Bayern; 
nahm aber seinen Bruder als Mitregeuteu an. Eingedenk der Uebels 
welche Streitigkeiten über Erbfolge, Theilungen und Familienzwiste 
in Bayern erzeugten, wollte Albrecht diesen für alle Zukunft be¬ 
gegnen. Mit Einwilligung des Kaisers ließ er im Jahre 1506 
den 6. Juli vor den versammelten Ständen das HauSgcsetz in ei-
	        

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Mengein, Anton, and Joseph Milbiller. Geschichte Des Königreichs Bayern. München: Lindauer, 1834. Print.
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