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[Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.]] (Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN891498664
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15020296
Title:
Deutsches Lesebuch
Place of publication:
Gießen
Publisher:
Roth
Document type:
Multivolume work
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1888
Edition title:
Ausg. A [für 5- bis 8-klassige Schulen]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN891499563
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15020127
Title:
[Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.]]
Shelfmark:
DD-II 32(1,1888)-7
Editor:
Müller, P.
Vöker, J. A
Funk, V.
Volume count:
Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.]
Place of publication:
Gießen
Publisher:
Roth
Document type:
Volume
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1888
Edition title:
Ausgabe A [für 5- bis 8-klassige Schulen] [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt: Bilder aus Geschichte und Sage
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch
  • [Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.]] (Teil 7 = 7. u. 8. Schulj., [Schülerbd.])
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Abschnitt: Der Mensch
  • Zweiter Abschnitt: Bilder aus Geschichte und Sage
  • Dritter Abschnitt: Deutschlands Natur, Land und Leute
  • Vierter Abschnitt: Nachlese aus dem Schatze deutscher Dichtung
  • Fünfter Abschnitt: Blicke in die weite Welt
  • Anhang
  • Advertising
  • Binder

Full text

84 
Zweiter Abschnitt: 
Bilim- aus Vrfchjchte unit Hage. 
60. Die Phönizier. 
Das älteste und berühmteste Handelsvolk im Altertume waren die 
Phönizier. Ihr Ländchen war ein schmaler Küstenstrich, vom Mittelmeere 
bespült; seine Breite betrug kaum 5 Meilen, seine Länge 25 Meilen. 
Von dem übrigen Asien war es durch das hohe Gebirg des Libanon 
ttnd Antilibanon geschieden. Der Boden war felsig und unfruchtbar und 
gestattete weder Viehzucht noch Ackerbau. So sahen sich die Phönizier 
hinausgedrängt auf das Meer, das ihre eigentliche Heimat und nährende 
Mutter wurde und ihnen vorläufig seinen Reichtum an Fischen darbot. 
Der Fischfang machte die Leute mit dem Meer und dessen Gefahren 
bekannt. Da ihnen gegenüber die große Insel Cyprus lag, so zimmerten 
sie Schisse und wagten sich hinüber. Cypern war aber schon bevölkert, 
und als Fremde, die man für Feinde ansah, wollte man die Phönizier 
nicht landen lassen. Diese erzwangen mit List und Gewalt die Landung, 
fanden manches, was ihnen fehlte, plünderten und schifften wieder zur 
heimischen Küste zurück. Die Schiffahrt weckt den Mut der Menschen, 
macht sie listig und erfinderisch. Die Phönizier wiederholten ihre Fahrten, 
und als sie merkten, daß die arglosen und unwissenden Inselbewohner 
auf kleine bunte Spielsachen großen Wert legten, brachten sie dergleichen 
mit und begannen einen Tauschhandel. Das Plündern ward aber nicht 
vergessen, und wenn sie konnten, führten die Phönizier auch Menschen 
mit sich fort, um sie anderwärts als Sklaven zu verkaufen. Bald wußten 
sie es dahin zu bringen, daß die Cyprier für sie arbeiteten; sie brachten 
ihnen dagegen, was sie hatten, und verhandelten die von ihnen gewonnenen 
Früchte und Arbeiten wieder in andere Gegenden. So wurden die Phö¬ 
nizier nach und nach Herren der Insel Cyprus. Mehrte sich nun zu sehr 
die Anzahl der Einwohner im eigenen Vaterlande, so ging ein Haufen 
nach Cypern hinüber und baute sich dort an. Eine solche Ansiedlung 
im fremden Gebiete heißt eine Kolonie.
	        

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Müller, P., J. A Vöker, and V. Funk. [Teil 7 = 7. U. 8. Schulj., [Schülerbd.]]. Gießen: Roth, 1888. Print.
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