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Dichtergaben

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Titel:
Dichtergaben
Signatur:
DD-II 25(2,06)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Lange, Richard
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dürr
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1906
Ausgabenbezeichnung:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Kapitel

Titel:
Eichendorff
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichtergaben
  • binder
  • Titelseite
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • binder

Volltext

107 
Eichendorff. 
Joseph Freiherr von Eichendorff wurde 1788 auf dem Schlosse Lubowitz bei 
Ratibor in Schlesien geboren. Nach Beendigung seiner Rechtsstudien in Halle und Heidelberg 
machte er mit seinem Bruder größere Reisen. 1813 kämpfte er im Lützowschen Freikorps und 
lebte später als Regierungsrat in Danzig, Königsberg und Berlin. Er starb 1857 zu Neiße 
auf dem Gute seines Schwiegersohnes. 
Frische Fahrt. 
Laue Luft kommt blau geflossen, 
Frühling, Frühling soll es sein! 
Waldwärts Hörnerklang geschossen, 
Mut'ger Augen lichter Schein; 
Und das Wirren bunt und bunter 
Wird ein magisch bunter Fluß, 
In die schöne Welt hinunter 
Lockt dich dieses Stromes Gruß. 
Und ich mag mich nicht bewahren! 
Weit von euch treibt mich der Wind, 
Auf dem Strome will ich fahren, 
Von dem Glanze selig blind! 
Tausend Stimmen lockend schlagen, 
Hoch Aurora flammend weht, 
Fahre zu! ich mag nicht fragen, 
Wo die Fahrt zu Ende geht! 
Sehnsucht. 
Es schienen so golden die Sterne, 
Am Fenster ich einsam stand 
Und hörte aus weiter Ferne 
Ein Posthorn im stillen Land. 
Das Herz mir im Leib entbrennte, 
Da hab' ich mir heimlich gedacht: 
Ach, wer da mitreisen könnte 
In der prächtigen Sommernacht! 
Zwei junge Gesellen gingen 
Vorüber am Bergeshang, 
Ich hörte im Wandern sie singen 
Die stille Gegend entlang: 
Von schwindelnden Felsenschlüften, 
Wo die Wälder rauschen so sacht, 
Von Quellen, die von den Klüften 
Sich stürzen in die Waldesnacht. 
Sie sangen von Marmorbildern, 
Von Gärten, die überm Gestein 
In dämmernden Lauben verwildern, 
Palästen im Mondenschein, 
Wo die Mädchen am Fenster lauschen. 
Wann der Lauten Klang erwacht, 
Und die Brunnen verschlafen rauschen 
In der prächtigen Sommernacht. — 
Abschied. 
Im Walde bei Lubowitz. 
O Täler weit, o Höhen, 
O schöner, grüner Wald, 
Du meiner Lust und Wehen 
Andächt'ger Aufenthalt! 
Da draußen, stets betrogen, 
Saust die geschäft'ge Welt, 
Schlag noch einmal die Bogen 
Um mich, du grünes Zelt!
	        

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Zitierempfehlung

Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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