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Dichtergaben

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Titel:
Dichtergaben
Signatur:
DD-II 25(2,06)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Lange, Richard
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dürr
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1906
Ausgabenbezeichnung:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Kapitel

Titel:
Eichendorff
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichtergaben
  • binder
  • Titelseite
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • binder

Volltext

124 
hergebeugt stand, so daß beinah nur die großen, schwarzen Augen zwischen 
den herabhängenden Locken zu sehen waren. 
Ich sprang geschwind auf, denn es war schon heller Tag geworden. 
Der Herr Leonhard schien verdrießlich zu sein, er hatte zwei zornige 
Falten auf der Stirn und trieb hastig zum Aufbruch. Der andere Maler 
aber schüttelte seine Locken aus dem Gesicht und trällerte, während er 
sein Pferd aufzäumte, ruhig ein Liedchen vor sich hin, bis Leonhard zu¬ 
letzt plötzlich laut auflachte, schnell eine Flasche ergriff, die noch auf dem 
Rasen stand und den Rest in die Gläser einschenkte. „Auf eine glück¬ 
liche Ankunft!" rief er aus; sie stießen mit den Gläsern zusammen, es 
gab einen schönen Klang. Darauf schleuderte Leonhard die leere Flasche 
hoch ins Morgenrot, daß es lustig in der Luft funkelte. 
Endlich setzten sie sich auf ihre Pferde, und ich marschierte frisch 
wieder neben her. Gerade vor uns lag ein unübersehbares Tal, in das 
wir nun hinunterzogen. Da war ein Blitzen und Rauschen und Schimmern 
und Jubilieren! Mir war so kühn und fröhlich zumute, als sollt’ ich von 
dem Berge in die prächtige Gegend hinausfliegen. 
Grillparzer. 
Franz Grillparzer wurde 1791 zu Wien geboren, wo sein Vater Rechtsanwalt war. 
Er studierte die Rechte und trat, nachdem er zwei Jahre Hauslehrer gewesen war, in öster¬ 
reichische Staatsdienste. Er wurde später Archivdirektor im Finanzministerium, nahm 1856 
seinen Abschied und starb 1872 zu Wien. 
Aus dem Trauerspiele „König Ottokars Glück und Ende". 
Dritter Aufzug. 
Insel Kaumberg in der Donau. Lager der Kaiserlichen. Im Hintergründe, auf 
einigen Stufen erhöht, ein kostbares Zelt mit dem Reichsadler geschmückt. 
Ein Hauptmann tritt auf, hinter ihm mehrere Wappner, die mit gekreuzten Hellebarden das nach¬ 
dringende Volk abzuhalten bemüht sind. 
Dauptmann. Laßt sie nur ein, der Kaiser hat’s befohlen! 
(Volk strömt herein.) 
Erster Bürger lder sich mit seinem Nachbar durch die Menge in den Vordergrund gearbeitet 
hat.) Äier ist ein guter Platz, hier laßt uns bleiben! 
Zweiter Bürger. Wenn er nur vorkommt, daß wir ihn auch sehn. 
Krau (zu ihrem Kindes Äalt dich zu mir und nimm da deine Blumen! 
Gchrveizersoldat. Wo ist der Rudi? Äerr, ich bin sein Landsmann 
And hab’ was anzubringen bei dem Kaiser!
	        

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Zitierempfehlung

Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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