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Dichtergaben

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Titel:
Dichtergaben
Signatur:
DD-II 25(2,06)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Lange, Richard
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dürr
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1906
Ausgabenbezeichnung:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Kapitel

Titel:
Mörike
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichtergaben
  • binder
  • Titelseite
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • binder

Volltext

Mörike. 
Eduard Mörike wurde 1804 zu Ludwigsburg iu Württemberg als Sohn eines Medi¬ 
zinalrats geboren, studierte Theologie in Tübingen und wurde 1834 Pfarrer in Kleversulzbach. 
Er legte aber schon 1843 wegen Kränklichkeit sein Pfarramt nieder und wurde später Lehrer 
der Literaturgeschichte an einer höheren Mädchenschule in Stuttgart, wo er 1875 starb. 
Wie heimlicher Weise 
Ein Engelein leise 
Mit rosigen Füßen 
Die Erde betritt, 
So nahte der Morgen. 
Jauchzt ihm, ihr Frommen, 
Ein heilig Willkommen, 
Ein heilig Willkommen! 
Herz, jauchze du mit! 
Herr! schicke, was du willt, 
Ein Liebes oder Leides! 
Ich bin vergnügt, daß beides 
Aus deinen Händen quillt. 
Zum neuen Jahre. 
In ihm sei's begonnen, 
Der Monde und Sonnen 
An blauen Gezelten 
Des Himmels bewegt. 
Du, Vater, du rate! 
Lenke du und wende! 
Herr, dir in die Hände 
Sei Anfang und Ende, 
Sei alles gelegt! 
Gebet. 
Wollest mit Freuden 
Und wollest mit Leiden 
Mich nicht überschütten! 
Doch in der Mitten 
Liegt holdes Bescheiden. 
Er ist's. 
Frühling läßt sein blaues Band 
Wieder flattern durch die Lüfte; 
Süße, wohlbekannte Düfte 
Streifen ahnungsvoll das Land. 
Veilchen träumen schon, 
Wollen balde kommen. — 
Horch, von fern ein leiser Harfenton! 
Frühling, ja du bist's! 
Dich hab ich vernommen! 
Ein Tännlein grünet wo, 
Wer weiß? im Walde, 
Ein Rosenstrauch, wer sagt, 
In welchem Garten? 
Sie sind erlesen schon, 
Denk' es, o Seele, 
Auf deinem Grab zu wurzeln 
Und zu wachsen. 
Denk' es, o Seele! 
Zwei schwarze Rößlein weiden 
Auf der Wiese, 
Sie kehren Heini zur Stadt 
In muntern Sprüngen. 
Sie werden schrittweis gehn 
Mit deiner Leiche, 
Vielleicht, vielleicht noch eh' 
An ihren Hufen 
Das Eisen los wird, 
Das ich blitzen sehe!
	        

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Zitierempfehlung

Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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