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Dichtergaben

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Titel:
Dichtergaben
Signatur:
DD-II 25(2,06)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Lange, Richard
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dürr
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1906
Ausgabenbezeichnung:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Kapitel

Titel:
Goethe
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichtergaben
  • binder
  • Titelseite
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • binder

Volltext

2 
- 
Auf dem See. 
Und frische Nahrung, neues Blut 
Saug' ich aus freier Welt; 
Wie ist Natur so hold und gut, 
Die mich am Busen hält! 
Die Welle wieget unsern Kahn 
Im Rudertakt hinauf, 
Und Berge, wolkig himmelan, 
Begegnen unserm Lauf. 
Auf der Welle blinken 
Tausend schwebende Sterne; 
Weiche Nebel trinken 
Rings die türmende Ferne; 
Morgenwind umslügelt 
Die beschattete Bucht, 
Und im See bespiegelt 
Sich die reifende Frucht. 
Meeresstille. 
Tiefe Stille herrscht im Wasser, 
Ohne Regung ruht das Meer, 
Und bekümmert sieht der Schiffer 
Glatte Fläche ringsumher. 
Keine Luft von keiner Seite! 
Todesstille fürchterlich! 
In der ungeheuern Weite 
Reget keine Welle sich. 
Die Nebel zerreißen, 
Der Himmel ist helle, 
Und Äolus löset 
Das ängstliche Band. 
Es säuseln die Winde, 
Glückliche Fahrt. 
Es rührt sich der Schiffer. 
Geschwinde! Geschwinde! 
Es teilt sich die Welle, 
Es naht sich die Ferne; 
Schon seh' ich das Land! 
/k 
Erinnerung. 
- 
Willst du immer weiter schweifen? 
Sieh, das Gute liegt so nah'. 
Lerne nur das Glück ergreifen, 
Denn das Glück ist immer da. 
Mignon. 
Kennst du das Land, wo die Zitronen 
blühn, 
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn, 
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel 
weht, 
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, 
Kennst du es wohl? 
Dahin! Dahin 
Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, 
ziehn. 
Kennst du das Haus? Auf Säulen 
ruht sein Dach, 
Es glänzt der Saal, es schimmert das 
Gemach, 
Und Marmorbilder stehn und sehn 
mich an: 
Was hat man dir, du armes Kind, getan? 
Kennst du es wohl? 
Dahin! Dahin 
Möcht' ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.
	        

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Zitierempfehlung

Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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