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Dichtergaben

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Title:
Dichtergaben
Shelfmark:
DD-II 25(2,06)
Editor:
Lange, Richard
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1906
Edition title:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Chapter

Title:
Wildenbruch
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Dichtergaben
  • binder
  • Title page
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • binder

Full text

282 
Hofe der Anstalt hinaus war. Dann gingen wir zurück. Niemand sprach 
ein Wort. 
Er war fort und ist nicht wiedergekommen in das Pädagogium. 
Ich weiß nicht, ob er die Mutter noch vorgefunden hat — ich habe 
ihn nie wiedergesehen. 
Nie wiedergesehen bis neulich in der Nacht, da war er plötzlich 
wieder da. 
Am Schwebebaum stand er, zwischen den Knieen des alten Daniel; 
ich sah sein weißes Tüchlein, mit dem er sich das Gesicht abwischte, ich 
hörte sein Weinen. 
Möchte er nicht wiederkommen — denn wenn er wiederkommt, kann 
ich nicht schlafen. 
Peter Rosegger wurde 1843 zu Alpl bei Krieglach in Obersteiermark geboren. Mit 
17 Jahren kam er zu einem Schneider in die Lehre und zog mit diesem vier Jahre lang von 
Hof zu Hof. Einige Gönner ermöglichten ihm dann den Besuch der Handelsakademie in Graz. 
Er bildete sich später durch Selbststudium weiter und wurde ein hervorragender Schriftsteller. 
Er lebt im Winter in Graz, im Sommer auf seiner Besitzung in Krieglach. 
Am Tage der Sonne. 
Der Wildeisboden ist eine der höchsten Erhebungen unserer Alpen. 
Er ist eine meilenweite Landschaft für sich mit Berg und Tal. Während 
sonst in den Tälern und auf den Ebenen aperer (d. h. schneefreier) 
Boden ist und der Schnee nur an den Bergen hängt, ist es dort umgekehrt: 
die Felsgipfel erheben sich nackt und kahl, in den Talungen und Muldungen 
liegt Schnee, ewiger Schnee, toter Schnee — Gletscher. Wer einmal auf 
einem jener braunen, zerklüfteten Felsgipfel gestanden, der hat es für sein 
ganzes Leben. Er hat eine Welt gesehen, in der nichts ist als Stein und 
Eis, so weit das Auge reicht. Ferne Gebirge, die ebenfalls Gletscher tragen, 
schließen sich scheinbar an die Wüste der Wildeisböden (man gebraucht 
den Namen auch in der Mehrzahl); die tiefen Täler, die dazwischen liegen, 
nimmt das Auge nicht wahr. Nach allen Weltgegenden furchen sich die 
Täler aus von diesen Wildeisböden, und ihre grauen Gletscherwässer fließen 
in alle Meere. 
In eines dieser Täler müssen wir hinabsteigen. Ich werde den Leser 
anseilen, um ihn zu erinnern an die Beschwerden und Gefahren dieses 
viele Stunden langen Abstieges, bei dem im letzten Jahrzehnte mehr als
	        

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Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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