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Dichtergaben

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN893255610
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15159225
Titel:
Dichtergaben
Signatur:
DD-II 25(2,06)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Lange, Richard
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Dürr
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1906
Ausgabenbezeichnung:
Zweite Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die Oberstufe mehrklassiger Volksschulen und für Bürger- und Mittelschulen

Kapitel

Titel:
Schiller
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dichtergaben
  • Einband
  • Titelseite
  • An Deutschlands Jugend
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nach den Dichtungsarten geordnetes Verzeichnis
  • Goethe
  • Schiller
  • Kleist
  • Uhland
  • Chamisso
  • Eichendorff
  • Grillparzer
  • Mörike
  • Droste-Hülshoff
  • Hebbel
  • Storm
  • Reuter
  • Groth
  • Keller
  • Raabe
  • K. F. Meyer
  • Heyse
  • Fontane
  • Greif
  • Ebner-Eschenbach
  • Wildenbruch
  • Rosegger
  • Liliencron
  • Anhang
  • Einband

Volltext

26 
um sich dem Dichterberufe widmen zu können. Nachdem er bald imrcittf in große Not geriet, 
nahm sich Frau von Wolzogen zn Vauerbach bei Meiningen seiner an. Später fand er bei 
denl Vater Theodor Körners in Leipzig und Dresden eine Zufluchtsstätte. 1789 wurde er 
Professor der Geschichte in Jena, verheiratete sich mit Charlotte von Lengefeld, schloß 1794 
mit Goethe einen Freundschaftsbund und siedelte bald ganz nach Weimar über, wo er am 
9. Mai 1805 starb. 
Zur Wiederholung und Ergänzung. Der Alpenjäger. Der Graf von Habsburg. Die 
Bürgschaft. Das Lied von der Glocke. 
Der Taucher. 
„Wer wagt es, Rittersmann oder 
Knapp', 
Zu tauchen in diesen Schlund? 
Einen goldnen Becher werf' ich hinab; 
Verschlungen schon hat ihn der schwarze 
Mund. 
Wer mir den Becher kann wieder zeigen, 
Er mag ihn behalten, er ist sein eigen." 
Der König spricht es und wirft von 
der Höh' 
Der Klippe, die schroff und steil 
Hinaushängt in die unendliche See, 
Den Becher in der Charybde Geheul. 
„Wer ist der Beherzte, ich frage wieder, 
Zu tauchen in diese Tiefe nieder?" 
Und die Ritter, die Knappen um ihn her 
Vernehmen's und schweigen still, 
Sehen hinab in das wilde Meer, 
Und keiner den Becher gewinnen will. 
Ulld der König zum drittenmal wieder 
fraget: 
„Ist keiner, der sich hinunter waget?" 
Doch alles noch stumm bleibt wie zu¬ 
vor; 
Und ein Edelknecht, sanft und keck, 
Tritt aus der Knappen zagendem Chor, 
Und den Gürtel wirft er, den Mantel 
weg, 
Und alle die Männer umher und Frauen 
Auf den herrlichen Jüngling verwundert 
schauen. 
Und wie er tritt an des Felsen Hang 
Und blickt in den Schlund hinab, 
Die Wasser, die sie hinunter schlang, 
Die Charybde jetzt brüllend wiedergab, 
Und wie mit des fernen Donners Getose 
Entstürzen sie schäumend bent finstern 
Schoße. 
Und es wallet und siedet und brauset 
und zischt, 
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt, 
Bis zum Himmel spritzet der dampfende 
Gischt, 
Und Flut auf Flut sich ohn' Ende drängt, 
Und will sich nimmer erschöpfen und leeren, 
Als wollte das Meer noch ein Meer 
gebären. 
Doch endlich, da legt sich die wilde 
Gewalt, 
Und schwarz aus dem weißen Schaum 
Klafft hinunter ein gähnender Spalt, 
Grundlos, als ging's in den Höllenraum, 
Und reißend sieht man die brandenden 
Wogen 
Hinab in den strudelnden Trichter gezogen. 
Jetzt schnell, eh' die Brandung wieder¬ 
kehrt, 
Der Jüngling sich Gott befiehlt, 
Und — ein Schrei des Entsetzens wird 
rings gehört, 
Und schon hat ihn der Wirbel hinweg¬ 
gespült,
	        

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Zitierempfehlung

Lange, Richard. Dichtergaben. Leipzig: Dürr, 1906. Print.
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