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Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Titel:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Signatur:
DC-II 14(13,1894)
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1894
Ausgabenbezeichnung:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Kapitel

Titel:
Erste Abteilung
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 151 - 200]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort zur neunten und zehnten Auflage
  • Werbung
  • Erste Abteilung
  • [Lesestücke 1 - 50]
  • [Lesestücke 51 - 100]
  • [Lesestücke 101 - 150]
  • [Lesestücke 151 - 200]
  • [Lesestücke 201 - 250]
  • [Lesestücke 251 - 300]
  • [Lesestücke 301 - 311]
  • Übersicht des Inhalts der ersten Abteilung des Lesebuchs
  • Übersicht der in den Text der ersten Abteilung gedruckten Abbildungen
  • Zweite Abteilung
  • [A. Aus dem Natur- und Menschenleben]
  • [B. Deutsches Land und Volk]
  • [C. Aus der deutschen Geschichte]
  • Zur Erinnerung an das Jahr 1888
  • Inhalt der zweiten Abteilung
  • binder

Volltext

199. Der geheilte Patient. 
137 
Dort!⸗ schrieen alle, „fort mit dir! 
du Narr willst klüger sein als wir?“ 
Nan zwang den Petz davonzulaufen. 
Je mehr nimm dich in acht, dich 
prahlend sehn zu lassen! 
Wahr ist's, man wird auf kurze Zeit 
Von deinen Kuünsten rühmlichst sprechen; 
Doch traue nicht! bald folgt der Neid 
Und macht aus der Geschicklichkeit 
Ein unverzeihliches Verbrechen. 
Sel nicht geschictt, man wird dich 
wenig hassen, 
Weil dir dann jeder ähnlich ist. 
Doch je geschickter du vor vielen andern 
14 
bist, 
Ch. F. Gellert. 
199. (201.) Der geheilte Patient. 
Reiche Leute haben trotz ihrer gelben Vögel doch manchmal auch 
llerlei Lasten und Krankheiten auszustehen, von denen, gottlob, der 
arme Mann nichts weiß; denn es giebt Krankheiten, die nicht in der 
duft stecken, sondern in den vollen Schüsseln und Gläsern und in den 
beichen Sesseln und seidenen Betten, wie jener reiche Amsterdamer ein 
Vort davon reden kann. Den ganzen Vormittag saß er im Lehnsessel 
und rauchte Tabak, wenn er nicht zu träge war, oder hatte Maulaffen 
fil zum Fenster hinaus; aß aber zu Mittag doch wie ein Drescher, und 
die Nachbarn sagten manchmal: „Windet's draußen oder schnauft der 
Nachbar so?“ — Den ganzen Nachmittag aß und trank er ebenfalls 
bald etwas Kaltes, bald etwas Warmes ohne Hunger und ohne Appetit 
aus lauter langer Weile bis an den Abend, also, daß man bei ihm nicht 
recht sagen konnte, wo das Mittagessen aufhörte und wo das Nacht— 
esen anfing. Nach dem Nachtessen legte er sich ins Bett und war so 
müde, als wenn er den ganzen Tag Steine abgeladen oder Holz ge— 
halten hätte. Davon bekam er zuletzt einen dicken Leib, der so unbe— 
holfen war wie ein Maltersack. Essen und Schlaf wollten ihm nimmer 
schmecken, und er war lange Zeit, wie es manchmal geht, nicht recht 
desund und nicht recht krank; wenn man aber ihn selber hörte, so hatte 
er 365 Krankheiten, nämlich alle Tage eine andere. Alle Ärzte, die 
Amsterdam waren, mußten ihm raten. Er verschluckte ganze Feuer— 
imer voll Mixturen und ganze Schaufeln voll Pulver und Pillen, wie 
Enteneier so groß, und man nannte ihn zuletzt scherzweise nur die zwei— 
beinige Apotheke. Aber alle Arzeneien halfen ihm nichts; denn er be— 
solgte nicht, was ihm die Ärzte befahlen, sondern sagte: „Tausend, 
wofür bin ich ein reicher Mann, wenn ich soll leben wie ein Hund, und 
der Dollor will mich nicht gesund machen für mein Geld?“ Endlich 
hörte er von einem Arzte, der 100 Stunden weit wegwohnte, der sei 
so geschickt, daß die Kranken gesund werden, wenn er sie nur recht
	        

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Zitierempfehlung

Seltzsam, Karl, and Ludwig Seltzsam. Deutsches Lesebuch Für Das Mittlere Kindesalter Beider Konfessionen. Breslau: Hirt, 1894. Print.
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