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Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Titel:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Signatur:
DC-II 14(13,1894)
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1894
Ausgabenbezeichnung:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Kapitel

Titel:
Erste Abteilung
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Lesestücke 151 - 200]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort zur neunten und zehnten Auflage
  • Werbung
  • Erste Abteilung
  • [Lesestücke 1 - 50]
  • [Lesestücke 51 - 100]
  • [Lesestücke 101 - 150]
  • [Lesestücke 151 - 200]
  • [Lesestücke 201 - 250]
  • [Lesestücke 251 - 300]
  • [Lesestücke 301 - 311]
  • Übersicht des Inhalts der ersten Abteilung des Lesebuchs
  • Übersicht der in den Text der ersten Abteilung gedruckten Abbildungen
  • Zweite Abteilung
  • [A. Aus dem Natur- und Menschenleben]
  • [B. Deutsches Land und Volk]
  • [C. Aus der deutschen Geschichte]
  • Zur Erinnerung an das Jahr 1888
  • Inhalt der zweiten Abteilung
  • binder

Volltext

193 
2 . 
2323 
199. Der geheilte Patient. 
anschaue, und der Tod geh' ihm aus dem Wege, wo er sich sehen lase 
Zu dem Arzte faßte der Mann ein Zutrauen und schrieb ihm seinen 
Umstand. Der Arzt aber merkte bald, was ihm fehle, nämuch nich 
Arzenei, sondern Mäßigkeit und Bewegung, und sagte: „Wart', dich wil 
ich bald kuriert haben. Deswegen schrieb er ihm ein Brieflein folgenden 
Inhalts: „Guter Freund, Ihr habt einen schlimmen Umstand; doch wir 
Euch zu helfen sein, wenn Ihr folgen wollt. Ihr habt ein böses Tier 
im Bauche, einen Lindwurm mit sieben Mäulern. Mit dem Lindwurn 
muß ich selber reden und Ihr müßt zu mir kommen. Aber fürs erst⸗ 
dürft Ihr nicht fahren oder auf dem Rößlein reiten, sondern auf des 
Schuhmachers Rappen; sonst schüttelt Ihr den Lindwurm, und er beißt 
Euch die Eingeweide ab, sieben Därme auf einmal ganz entzwei. Fürs 
andere dürft Ihr nicht mehr essen als zweimal des Tages einen Teller 
voll Gemüse, mittags ein Bratwürstlein dazu, abends ein Ei und morgen⸗ 
ein Fleischsüpplein mit Schnittlauch darauf. Was Ihr mehr esset, davon 
wird nur der Lindwurm größer, also daß er Euch die Leber erdrück 
und der Schneider hat Euch nimmer viel anzumessen, aber der Schreinel 
Dies ist mein Rat, und wenn Ihr mir nicht folgt, so hört Ihr in 
andern Frühjahr den Kuckuck nimmer schreien. Thut, was Ihr wollt! 
Als der Patient so mit sich reden hörte, ließ er sich sogleich den andern 
Morgen die Stiefel wichsen und machte sich auf den Weg, wie ihm der 
Doktor befohlen hatte. Den ersten Tag ging es so langsam, daß wohl 
eine Schnecke hätte sein Vorreiter sein können, und wer ihn grüßte, dem 
dankte er nicht, und wo ein Würmlein auf der Erde kroch, das zertrat 
er. Aber schon am zweiten und am dritten Morgen kam es ihm vol, 
als wenn die Vögel schon lange nimmer so lieblich gesungen hätten 
wie heute, und der Tau schien ihm so frisch und die Kornrosen im 
Felde so rot, und alle Leute, die ihm begegneten, sahen so lieblich aus 
und er auch, und alle Morgen, wenn er aus der Herberge ging, war⸗ 
schöner, und er ging leichter und munterer dahin. Und als er am 
18. Tage in der Stadt des Arztes ankam und den andern Morgen 
aufstand, war es ihm so wohl, daß er sagte: „Ich hätte zu keiner un⸗ 
geschickteren Zeit können gesund werden als jetzt, wo ich zum Doltor 
soll. Wenn's mir doch nur ein wenig in den Ohren brauste, oder das 
Herzwasser mir lief!!“ Als er zum Doktor kam, nahm ihn dieser bet 
der Hand und sagte ihm: „Jetzt erzählt mir denn noch einmal von 
Grund aus, was Euch fehlt!“ Da sagte er: „Herr Doktor, mir fehlt 
gottlob, nichts, und wenn Ihr so gefund seid wie ich, so soll's mich 
freuen.“ Der Doktor sagte: „Das hat Euch ein guter Geist geraten,
	        

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Zitierempfehlung

Seltzsam, Karl, and Ludwig Seltzsam. Deutsches Lesebuch Für Das Mittlere Kindesalter Beider Konfessionen. Breslau: Hirt, 1894. Print.
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