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Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Title:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Shelfmark:
DC-II 14(13,1894)
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1894
Edition title:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Chapter

Title:
Erste Abteilung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Lesestücke 251 - 300]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
  • binder
  • Title page
  • Vorwort zur neunten und zehnten Auflage
  • Advertising
  • Erste Abteilung
  • [Lesestücke 1 - 50]
  • [Lesestücke 51 - 100]
  • [Lesestücke 101 - 150]
  • [Lesestücke 151 - 200]
  • [Lesestücke 201 - 250]
  • [Lesestücke 251 - 300]
  • [Lesestücke 301 - 311]
  • Übersicht des Inhalts der ersten Abteilung des Lesebuchs
  • Übersicht der in den Text der ersten Abteilung gedruckten Abbildungen
  • Zweite Abteilung
  • [A. Aus dem Natur- und Menschenleben]
  • [B. Deutsches Land und Volk]
  • [C. Aus der deutschen Geschichte]
  • Zur Erinnerung an das Jahr 1888
  • Inhalt der zweiten Abteilung
  • binder

Full text

301. Von den Kleidern. 
211 
stieß, und schwang sieh dann in ein Penster des Hauses 
das gerade offen stand. Der Mann aber hatte reeht böse 
te im Sinne; denn er war ein Dieb und gedachte dĩe Leute, 
n in dem Hause wohnten, zu bestehlen. Nachdem er durch 
Penster hineingekrochen war, befand er sich in einer leeren 
uors dieht daneben war die Wohnstube der Hausbewohner; 
bi Thur, die dort hineinfũhrte, war nicht vorsehlossen, sondern 
h leieht angelebhnt. Der Dieb wubte wohl, daß die Leute eben- 
s auf den Jahrmarkt gegangen waren; doch dachte er, es 
uts vielleicht zufällig jemand in die Stube gekommen sein, 
e daher das Ohr an die Thuürspalte und horehte. Drinnen 
ue er ein Kind laut sprechen, und wie er durehs Sehlüssel- 
deh guekte, sah er beim Dämmerscheine, dab es gan- allein mit 
belalteten Hunden in seinem Bettehen satz; — das Lind betete, 
es immer vor dem Schlafengehen that, laut sein Vaterunser. 
n sann der Mann darüber nach, wie er dennoch seinen Dieb- 
tahl am besten ausführen könne. Da hörte er, wie das Kind 
mit lauter, klarer Stimme eben die Worte betete: „Und führe 
e nieht in Versuehung, sondern erlöse uns von dem 
W Das ging dem Manne tief zu Herzen, und sein Ge- 
Vissen erwachte. Er fühlte, wie schwer die Sünde sei, die er 
Men hatte begehen wollen. Da falteten sieh auch seine Hände 
und aueh er betete inbrünstig für sich: „Führe uns nicht in Ver- 
uehung, sondern erlöse uns vom UÜbel!“ und der liebe Gott er- 
hörte ihn. — Auf demselben Wege, den er gekommen, seblich 
er wieder zurück bis in sein Kimmerlein. Dort bereute er von 
banzem Herzen sein bisheriges Leben, bat Gott um Verzeihung 
und dankte ihm für den Schutz, den er ihm durch den Mund 
eines frommen Kindes hatte angedeihen lassen. — 
PEr ist darauf ein arbeitsamer und ordentlicher Mensch ge- 
wvorden. 
Roinioek. 
301. (305.) Von den Kleidern. 
Wenn du einen Flecken an deinem Kleide oder irgendwo einen Riß 
hast, denkst du oft: Pah, das sieht man nicht, und die Leute haben 
anderes zu thun, als immer alles an mir zu mustern. — Du gehst 
dann frank und frei herum, und es kann oft sein, du hast recht, es sieht 
niemand den Flecken und den Riß. Wenn du aber etwas Schönes auf 
14
	        

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Seltzsam, Karl, and Ludwig Seltzsam. Deutsches Lesebuch Für Das Mittlere Kindesalter Beider Konfessionen. Breslau: Hirt, 1894. Print.
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