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Geschichte der Neuzeit von 1786 bis 1900 (Teil 6)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Title:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Shelfmark:
DC-II 14(13,1894)
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Monograph
Collection:
Readers, imperial Germany
Publication year:
1894
Edition title:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Chapter

Title:
Zweite Abteilung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[C. Aus der deutschen Geschichte]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für sächsische Seminare
  • Geschichte der Neuzeit von 1786 bis 1900 (Teil 6)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • VII. Das Zeitalter der französischen Revolution, Napoleons I. und der Freiheitskriege, 1786-1815
  • VIII. Die Gründung der Nationalstaaten und des Verfassungslebens.
  • A. Die Zeit vom Wiener Kongreß bis zur Revolution von 1848. (1815-1851)
  • B. Die Revolution von 1848
  • C. Die Zeit von der Wiederherstellung des Deutschen Bundes bis zur Errichtung des neuen Deutschen Reiches. (1852-1871)
  • D. Die Entwicklung des Kulturlebens. 1815-1871
  • IX. Das Aufkommen der Weltmächte an Stelle der europäischen Großmächte und die Befestigung des Deutschen Reiches und seiner Weltmachtstellung. 1871-1900
  • Regentpanel
  • A. Herrschertafel
  • B. Zeittafel
  • [Bilderanhang]
  • Binder

Full text

§ 23. Die französische VormachtspoliM unter Napoleon III. 99 
wurden sie zurückgeschlagen. Napoleon gab die Losung aus „Italien 
frei bis zur Adria". Aus Toskana, Parma, Modena entflohen die 
Fürsten, und die österreichischen Besatzungen räumten die Romagna. 
Der zweifelhafte Erfolg der Schlacht bei Solferino (f. 0. Gardasee), 
wo 150000 Verbündete und 160 000 Österreicher unter den Augen 
der beiden Kaiser lange miteinander kämpften, schuf angesichts des 
Festungsvierecks (Mautua-Peschiera-Berona-Legnago) für die 
Franzosen eine Lage, deren Gefahr durch die Mobilmachung des 
preußischen Heeres noch erhöht wurde. Napoleon verständigte sich des- 
halb in Villaftanca mit Kaiser Franz Joseph über einen Frieden, der 
die Gründung eines italienischen Bundes, die Abtretung der Lombardei 
an Frankreich, das sie Sardinien überweisen werde, und die Rückkehr 
der Herrscher von Toskana nnd Modena festsetzte. 
Aber die Einigung des italienischen Volkes zu einem Die Einigung 
Nationalstaate war nicht mehr aufzuhalten. Toskana, Parma, Modena 3Mien8' 
und die Romagna hatten sich fchon im Mai und Juni an Sardinien 
angeschlossen. Auf Grund einer Volksabstimmung vollzog Viktor Emannel 
die Einverleibung dieser Länder. Frankreich erhielt für seine Hilfe 
Nizza (Dep. Alpes maritimes) und Savoyen, wie zuvor bedungen. 
Das Königreich Neapel entriß der Volksheld Garibaldi dem ver- 
haßten Bourbonenkönige Franz IL, die Sardinier eroberten die Päpst¬ 
lichen Marken und Umbrien, und eine Volksabstimmung im Oktober 
ermöglichte hier wie in Neapel die Einverleibung in Sardinien. Das 
erste italienische Parlament erklärte einstimmig Viktor Emanuel zum 
Könige von.Italien 14. März 1861. Dem Papste blieb nur noch 
Rom mit Umgebung (das sog. „Patrimonium Petri", ca. 240 □ Ml.). — 
Die ruhige Entwicklung des neuen italienischen Staatslebens wurde JtaNenWe 
vorläufig durch die Kraft des Einheitsgedankens, zu dessen Erfüllung der 
Besitz von Rom und Venetien noch fehlte, gesichert. Aber bei dem Mangel 
an Schulbildung, an großen geschichtlichen Überlieferungen und an politischer 
Erziehung zeigte sich das Volk zur Selbstregierung mit monarchischer Spü-e 
nicht reif. Es fiel urteilslos der wilden Agitation ehrgeiziger und eigen- 
süchtiger Parteiführer anheim. Es fehlte ein freier Bauernstand, besonders 
im Süden, auf Sizilien und Sardinien; die wirtschaftlichen Verhältnisse 
waren bei dem Mangel an Arbeitsgelegenheit für die rasch wachsende Be- 
völkerung trübe, die Lage der Finanzen trostlos; der Verkauf der Kirchen- 
guter 1867 brachte nur vorübergehende Erleichterung. 
4. Dn »ardamerilauischc SatiDeriuiibefricg imO die sr»nz°sisch- j» 
Expedition nach Mexiko. In den Vereinigten Staaten vertiefte steh die Sonderbund«. 
Kluft zwischen dem 'Norden nnd Süden immer mehr. Der Gegensatz wegiwi-wes. 
war zugleich wirtschaftlicher und politischer Natur Die Plantagen- 
staaten des Südens, die besonders Baumwolle, Zucker und Reis an- 
bauen, verdankten ihre äußere Blüte der Sklavenarbeit, ^Der Getreide
	        

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Citation recommendation

von Cornelius, Peter et al. Geschichte Der Neuzeit Von 1786 Bis 1900. Leipzig: Teubner, 1905. Print.
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