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Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Title:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Shelfmark:
DC-II 14(13,1894)
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Document type:
Monograph
Collection:
Readers,imperial Germany
Publication year:
1894
Edition title:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Chapter

Title:
Zweite Abteilung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zur Erinnerung an das Jahr 1888
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
  • binder
  • Title page
  • Vorwort zur neunten und zehnten Auflage
  • Advertising
  • Erste Abteilung
  • [Lesestücke 1 - 50]
  • [Lesestücke 51 - 100]
  • [Lesestücke 101 - 150]
  • [Lesestücke 151 - 200]
  • [Lesestücke 201 - 250]
  • [Lesestücke 251 - 300]
  • [Lesestücke 301 - 311]
  • Übersicht des Inhalts der ersten Abteilung des Lesebuchs
  • Übersicht der in den Text der ersten Abteilung gedruckten Abbildungen
  • Zweite Abteilung
  • [A. Aus dem Natur- und Menschenleben]
  • [B. Deutsches Land und Volk]
  • [C. Aus der deutschen Geschichte]
  • Zur Erinnerung an das Jahr 1888
  • Inhalt der zweiten Abteilung
  • binder

Full text

272 
Kaiser Wilhelm II. 
vollen Erinnerungen, wie kein anderer Fürst der Welt es seinen 
fürstlichen Gästen hätte bieten können. 
Ein militärisches Schauspiel anderer Art, aber für den Kaiser 
auch herzerfreuend, war ihm schon am Morgen geworden. 
Es marschierten drei Soldaten vom 1. Garderegiment in voll⸗ 
stündiger Uniform und Marschausrüstung mit Tornister, Seiten— 
gewehr, Broibeutel und Feldflasche in das Zimmer des Kaisers 
und prüsentierten vor ihm das Gewehr; schmucke Soldaten, nicht 
ganz so groß, wie die berühmten Flügelmänner des berühmten 
Regimentes, aber auch nicht ganz so alt. Der älteste der 
Grenadiere sieben, der zweite sechs, der dritte fünf Jahre alt. 
Es waren die drei ältesten Söhne unseres Kaisers, der Kronprinz 
in Prinz Eitel ee und Prinz Adalbert. Ihre Majestät 
die Kaiserin hatte die Überraschung vorbereitet und sie selbst führte 
die Söhne ins Arbeitszimmer des hohen Gemahls. Es war der 
erste Glückwunsch, der dem Kaiser an seinem Geburtstage dar— 
sera wurde. 
m Abend seines Geburtstages bereitete der Kaiser der Ber— 
liner Jugend eine große Freude, indem er sie zu einer Aufführung 
des Schauspiels „Die Quitzows“ von Ernst von Wildenbruch in 
das Opernhaus einlud. Welche Freude, als die erste Kunde hier— 
von laut wurde, welcher Jubel bei den 1300 Kindern, den Aus— 
erwählten aller Schulen. In dichten Scharen, begleitet von ihren 
Lehrern, zogen sie in den gewaltigen, im hellsten Glanze strah— 
lenden Raͤum ein. Und wie wohlerzogen waren diese jugendlichen 
Zuschauer, aus deren Mitte nur hie und da die Gestalt eines Er— 
wachsenen sich abhob: Dort im ersten Rang der Unterrichtsminister 
von Goßler in seinem goldstrotzenden Galakleide, ihm gegenüber Ernst 
von Wildenbruch, der 29 aller guten Gaben des Abends. Feier— 
liche, andächtige Stille freudiger Stolz lagerte auf aller 
Mienen, Guͤste des Kaisers zu sein, und diesem Gefühle entspre— 
chend waren sie alle in ihren besten Gewändern gekommen, die 
einen im schwarzen Rock oder weißen Kleide, die anderen im ein— 
fachen frisch gebügelten Kattunröckchen. Atemlos lauschten alle den 
feurigen Worten Friedrichs von Hohenzollern, folgten sie den 
Thaten und Reden der beiden Quitzows; schüchtern nur klatschten 
nach dem ersten Altschluß einige Beifall, bald aber, als sei der 
Bann gelöst, und dann immer wieder ging ein Sturm des Beifalls 
durch das Haus, wie ihn dasselbe sonst nie zu hören bekommt. 
Bei der Darstellung aber, wie das märkische Volk sich huldigend 
beugte vor dem Erretter, sprachen sie ihre Begeisterung 
in einem brausenden Hoch auf den gütigen Monarchen aus, der 
seiner Berliner Jugend ein so schönes Fest bereitete, und „Heil 
dir im Siegerkranz“ erscholl es darauf aus den tausend frischen 
Kehlen. Keins der Kinder aber wird jemals dieses herrlichen 
Abends vergessen. 
(Teilweise nach der Darstellung des „Daheim.)
	        

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Seltzsam, Karl, and Ludwig Seltzsam. Deutsches Lesebuch Für Das Mittlere Kindesalter Beider Konfessionen. Breslau: Hirt, 1894. Print.
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