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Lehrbuch der Geschichte für die Quarta höherer Lehranstalten

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN894047035
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-15218415
Titel:
Deutsches Lesebuch für das mittlere Kindesalter beider Konfessionen
Signatur:
DC-II 14(13,1894)
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Hirt
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1894
Ausgabenbezeichnung:
Dreizehnte (Stereotyp-) Auflage [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit 188 in den Text gedruckten Abbildungen ; zwei Abteilungen in einem Bande

Werbung

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Werbung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geschichte für die Quarta höherer Lehranstalten
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Übersicht des Inhalts
  • Die Griechen
  • Die Römer
  • Anhang. Zeittafeln
  • binder

Volltext

17 
ein Bildhauer, ward aber später ein Bildner und Lehrer der Jugend. Er ging 
von dem Satze aus, daß er nichts wisse, und suchte im Gespräch mit anderen 
die Wahrheit zu erforschen. Was er selbst für richtig erkannt hatte, führte er 
bei der Stärke seines Willens auch aus. Sein Blick für das Rechte schärfte 
sich so, daß er meinte, von einer Stimme (einem Gotte) geleitet zu werden. 
Das athenische Volk ertrug den lästigen Sittenprediger nicht. Es verurteilte 
ihn 399 zum Tode, weil er neue Götter einführe und die Jugend verderbe. 
Die Flucht aus dem Kerker, die ihm möglich gewesen wäre, verschmähte So- 
krates, da man den Gesetzen gehorchen müsse. Heiter trank er den Schierlings¬ 
becher inmitten seiner Freunde. — 
Das Schicksal des Cyrus und der Zehntausend. Das Schwin- 
den des nationalen Geistes offenbart sich besonders darin, daß griechische 
Bürger sich nicht scheuten, bei den Barbaren Söldnerdienste zu leisten. 
So warb Cyrus 401 13000 Griechen an, um mit ihrer Hilfe seinen Bruder 
Artaxerxcs IL vom Throne zu stürzen. Er führte sie in das 
Innere Asiens, wurde aber bei Kunaxa in der Nähe von Babylon besiegt 
und getötet war der Rückzug der sogen. Zehn- 
t a u s e nt~ ^vom Euphrat nach dem Schwarzen Meere durch ein unbekanntes 
und feindliches Land. Der Geschichtschreiber Xenophon hat jenen Rückzug 
mitbestanden und beschrieben. 
VII. Die Herrschaft Spartas. 
1. Die Macht Lysauders. 
Nach dem Falle Athens war der rücksichts- und gewissenlose Lysander 
Herr von Griechenland. Überall löste er in den unterworfenen Städten die 
Volksherrschaft auf und legte die Macht in die Hände weniger spartanisch 
gesinnter Männer. Diese stützten sich auf spartanische Besatzungen und Kriegs- 
vögte, die eine rohe Gewalt ausübten. In Athen übergab Lysander die 
Herrschaft dreißig Männern und besetzte die Akropolis mit 700 sparta¬ 
nischen Kriegern. Sein Übermut verletzte indes die Könige in Sparta und 
veranlagte sie, dem Lysander entgegenzuarbeiten. Diesem Umstände verdankte 
Athen seine Befreiung vom spartanischen Joche. 
Der Tod des Kritias und der Dreißig. An der Spitze der 
Dreißig in Athen stand Kritias aus vornehmem Geschlechte, hochgebildet 
und, wie Alcibiades, eine Zeit lang sogar Schüler des Sokrates. Ader beide 
hatten den Weg der Tugend wieder verlassen. In Kritias' kalter Natur erstarb 
s^edes Rechtsgefühl. Er scheute sich zuletzt nicht, aus bloßer Habgier wohlhabende 
Bürger zu töten, ihr Vermögen einzugehen und so eine volle Schreckens- 
Herrschaft zu errichten. Zahlreiche Athener entflohen nach Theben. Als sie 
sich stark genug fühlten, drangen sie in Attila ein und bemächtiaten sich des 
Piräus. In dem Kampfe, den die Dreißig gegen sie begannen, fiel Kri¬ 
tias. Die andern Tyrannen riefen Lysander zur Hilfe herbei. Aber gleichzeitig 
erschien vor Athen der spartanische König Pauianias, dem sich Lysander 
unterordnen mußte. Pausanias bewirkte die Rückkehr der athenischen Flucht- 
Wessel, Lehrbuch der Geschichte f. Quarta. 2
	        

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Zitierempfehlung

Wessel, Paul. Lehrbuch Der Geschichte Für Die Quarta Höherer Lehranstalten. Gotha: Perthes, 1902. Print.
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