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198.
Rãàtsel.
1. Es kamen grüũne Vögelein
geflogen her vom Himmel,
sie setzten sich im Sonnenschein
im fröhlichen Gewimmel
all an des Baumes Iste
und saben da so feste,
als ob sie angewachsen sein.
3. Wenn Wetternacht auf Wolken sab,
so schwirrten sie erschrocken,
sie wurden von dem Regen nab
und wurden wieder trocken;
die Tröpflein rannen nieder
vom grünenden Gefieder,
und desto grüner wurde das.
2. Sie schaukelten in Lüften lau
auf ihren schlanken Zweigen;
sie aben Licht und tranken Tau
und wollten auch nicht schweigen;
4. Da kam am Tag der scharfe Strahl,
ihr grünes Kleid zu sengen,
und nachtlich kam der Prost einmal
mit Reif es zu besprengen.
Die armen Vöglein froren,
ihr Frobsinn war verloren;
ihr grünes Kleid ward bunt und fahl.
sie sangen leise, leise
auf ihre stillo Weise
vonSonnenschein und Himmelsblau.
6. Da trat ein starker Mann zum Baum
und hub ihn an zu schütteln,
vom obern bis zum untern Raum
mit Schauern zu durchrütteln;
die bunten Vöglein girrten
und auseinander schwirrten;
wobin sie flogen, weib man kaum.
Er. Rũckert.
IV. Winter.
199. Winterlied.
I. Mie ruhest du s0 stille
in deiner weiben Hiüille,
du miitterliches Land!
Wo ssind des Frũlilinqs Lieder,
des Sommers bumt Gefieder
und dein beblimtes Festgeiandꝰ
2. Du schlummerst nun enthleidet;
Lein Lamm noch Selcif lein uweidet
auf deimnen Aun und Holm.
Der Voglein Lied verstummct,
und Leine Biene summet, —
doch bist du aum αννmmr Sn.