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Augen und lebhaftem, freundlichem Gesichte hereingetragen wurde,
der die versammelten Schüler mit einem fröhlichen „Grüß Gott!“
begrüßte, da hatte er mit einem Schlage die Herzen der jungen
Schar erobert.
5 Edgar war der allgemeine Liebling der Klasse. Jeder machte
sich eine Ehre daraus, ihm behilflich zu sein, seine Hefte zu ordnen,
seine Bücher zu packen, den Bleistift für ihn zu spitzen oder seinen
Mantel oder Hut herbeizuholen.
Wenn die Schulstunden vorüber waren und er in dem kleinen
10 Rollwagen, den er selber lenken konnte, durch die Straße nach
Hause fuhr, dann begleiteten ihn stets ein paar seiner kleinen
Kameraden, weil „unser Edgar“ doch nicht allein fahren könne.
„Unser Edgar“, so hieß er bei allen seinen Gefährten, und
auch der Lehrer nannte ihn zuweilen so, und „unser Edgar“,
1s so heißt er auch noch jetzt, wo er wieder gesund ist und die
Dienste seiner Kameraden nicht mehr braucht.
Helene Stökl u. Frau Zuliane, Zur Freude.
28. Hund und Katze.
1. Zum Herrn kam Hund und Katze herein,
verklagten einander mit Heulen und Schrei'n:
„Hund hat mich so sehr ins Bein gebissen!“
„Und mir hat Kätzchen die Nase zerrissen!“
„Hund hat in der Küche genascht den Braten!“
„Das Kätzchen ist über die Milch geraten!“ —
2. Was sagte der Herr zu ihrem Streit?
Er suchte den Stock, der war nicht weit.
„Ihr habt euch beide einander nicht lieb,
und eins wie das andre ist ein Dieb.
Drum mögt ihr beide euch nur bekehren,
sonst soll der Stock euch Besseres lehren!“
3. Wenn sich nun zwei nicht können vertragen,
so heißt es von ihnen bis zur jetzigen Stuund':
„Sie leben zusammen wie Katz und Hund.“
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