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4. Aus Blumen und aus Vogelsang 
Weiß er sich nichts zu machen, 
Haßt warmen Trank und Liederklang 
Und alle warmen Sachen. 
5. Doch wenn die Füchse bellen sehr, 
Wenns Holz im Ofen knittert, 
Und um den Ofen Knecht und Herr 
Die Hände reibt und zittert; 
6. Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht, 
Und Deich und Seen krachen: 
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht, 
Dann will er todt sich lachen. 
7. Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus 
Beim Nordpol an dem Strande; 
Doch hat er auch ein Sommerhaus 
Im lieben Schweizerlande. 
8. Da ist er denn bald dort, bald hier, 
Gut Regiment zu führen; 
Und weunn er durchzieht, stehen wir 
Und sehn ihn an und frieren. 
93. Der Vogel am Penlter. 
An das Penster klopft es: „Pick! Pick! 
Macht mir doch auf einen Augenblick. 
Dick fãllt der Schnee, der Vud geht kalt; 
Ieh habe kein Putter, erfriere bald. 
Liebe Leute, o labt miceh ein; 
Will auch immmer recht artig sein.“ 
2. Sie lieben ihn ein in leiner Noth. 
Er suehte sieh manches Krümchen Brot, 
Blieb fröhlich manehe Woche da. 
Doch als die Sonne durehs Eenster sab, 
Da sab er immer so traurig dort; 
Sie machten ihm auf: huleh war er fort. 
94. Der Tannenbaum. 
1. O Tannenbaum, o Tannenbaum, 
Wie treu sind deine Blätter! 
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, 
Nein, auch im Winter, wenn es schneit. 
O Tannenbaum, o Tannenbaum, 
Wie treu sind deine Blätter!
	        
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