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Title:
Erstes Lesebuch
Persons:
Flügge, Heinrich Friedrich
PURL:
https://gei-digital.gei.de:443/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-19706289
<br> Das Fleisch der Gänse schmeckt sehr schön. Die Fe— <br> dern derselben gebraucht man zur Bereitung der war— <br> men und weichen Betten; die Schwungfedern dienen zum <br> Schreiben. <br> 120. Das Huhn. <br> Auf seinem Kopfe hat es einen Kamm von rothem <br> Fleisch, und unten an der Kehle hat es zwei rund— <br> uͤche, rothe Fleischlappen. Sein Schnabel hat scharfe <br> Raͤnder. Seine Ohren sind unter den Federn verborgen; <br> daher bemerkt man sie nicht; es hört aber sehr scharf. <br> Auch scharf sehen kann das Huhn. Der ganze Rumpf ist <br> mit Federn bedeckt; die langen Federn der Flügel heißen <br> Schwungfedern. Der Hahn hat ein schöneres Gefieder, <br> als das Huhn. <br> Wenn die Henne ein Ei legt, so gackert sie, als wollte <br> sie es der Hausfrau melden. Wenn die Küchlein aus <br> den Eiern gekrochen sind, so können sie bald umher— <br> laufen. Die Henne wacht und sorgt gar treulich für die <br> Küchlein. Sie lockt sie zur Nahrung und sorgt, daß jedes <br> etwaͤs zu fressen bekommt. Sie scharrt ihnen Körnlein <br> oder Würmlein hervor. Bei rauher Witterung und des <br> Nachts nimmt fie die Küchlein unter ihre Flügel und <br> erwärmt sie. Bemerkt sie einen Raubvogel oder eine <br> Katze, so ruft sie die Küchlein ängstlich herbei und sammelt <br> 66