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Er war so hungrig, war so krank,
im Wald er sterbend niedersank.
Und heulend springt sein treuer Hund
und thut's im nächsten Dorfe kund.
Er teilte ja in bittrer Not
mit ihm sein letztes Stücklein Brot.
Als endlich Hülfé kam zum Wald,
10. fand man den Leichnam starr und kalt.
Man senket schnell und ohne Schrein
im Wald den toten Fremdling ein.
Man schaufelt kalt den Hügel auf
und steckt ein grobes Kreuzlein drauf.
Kein Auge weint dem Armen nach,
kein Blümlein schmückt sein Schlafgemach;
und nur sein Hund, sein einz'ger Freund,
allein, allein am Grabe weint.
Da winselt er tagaus, tagein,
20. vom Morgen- bis zum Abendschein.
Beim Sonnen- und beim Sternenlicht
lässt er den Totenhbügel nicht,
fühlt nicht, dass ihn der Hunger quält,
fühlt nur, dass ihm sein Läebling fehlt.
25. Drauf ward es eines Tages kund:
Tot auf dem Grabe lag der Hund.
Staub.
108. Die drei Goldfischchen.
Ein guter Mann hatte einstmals drei Goldfischchen, die
niedlichsten kleinen Fische von der Welt. Er hatte sie in einen
klaren Teich gesetzt und hatte großes Wohlgefallen an ihnen. Oft
setzte er sich am Ufer hin und brockte Semmelkrumen ins Wasser,
und da kamen denn die niedlichen Fischchen und ließen sich's wohl
schmecken.
Da rief er ihnen beständig zu: „Fischchen! Fischchen! nehmt
euch ja in acht vor zweierlei, wenn ihr immer so glücklich leben
wollt, wie ihr jetzt lebt. Geht nie durchs Gitter in den großen
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