„Soll ich verhungern noch mit all' den Meinen, 
Da Holz und Brot und Jegliches so theuer? 
Von wo soll eine Huͤlfe mir erscheinen, 
Da rings erlischt der Menschenliebe Feuer?“ 
So lag er trostlos in der finstern Kammer, 
Wie ein verschlag'nes Schiff ohn' Mast und Steuer. 
Schon hob die Mitternacht den Stundenhammer, 
Und Stille rings, es rauschten nur die Brunnen, 
Da nahm ein sanfter Schlaf ihm allen Jammer; 
Und leis' von einem gold'nen Traum umsponnen, 
Ward er entruͤckt in einen stillen Garten 
Am Huͤgelabhang in dem Glanz der Sonnen. 
Drei Engel waren da, das Feld zu warten, 
Die gingen in den Beeten hin und wieder, 
Und pflegten so die Kohl- und Blumenarten. 
Der erste aber beugte seine Glieder, 
Und sah empor und faltete die Haͤnde: 
„O Herr, mein Gott, sieh gnaͤdig auf mich nieder. 
Du bist der Anfang und du bist das Ende, 
Dein Wort regiert den Himmel und die Erde, 
Gieb, daß ich Herz und Sinn nie von dir wende.“ 
Der audre Zrub mit sichtlicher Beschwerde 
Aus hartem Boden Wurzeln sich zur Speise, 
Und sprach mit still-demuͤthiger Geberde 
So vor sich hin: „Du sollst dein Brot im Schweiße 
Des Angesichtes essen!“ und Ergebung 
Und Zuversicht war seine ganze Weise. 
Der dritte kam mit eifriger Bestrebung, 
Und sammelte die Wurzeln mit Frohlocken, 
Und sprach dabei die Worte mit Erhebung: 
„Du, Heiland, sagtest selbst: Sammlet die Brocken, 
Die uͤbrigen, auf daß Nichts geht zu Grunde!“ 
So that er seine Arbeit ohne Gt 
Dann wich das Trrumc A ron dieser Stunde, 
Und als der Mann erccan ar fehen Morgen, 
War zugeheilt der Grames beize Men
	        
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