Naturgeschichte.
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fttf? dies, wenn wir einen Teil eines Blattes zwischen zwei Werkstücke bringen
und so teilweise verdunkeln. Nach einigen Tagen zeigt die Zodprobe
ein Bild wie Nbb. 80. Zur Bildung von Stärke ist Licht nötig.
6. Bedeutung der Stärkebildung. 3u allen grünen Blättern
wird in ähnlicher weise Stärke gebildet. Nus ihr entsteht durch Um¬
wandlung Zucker (Säst mancher Bäume; Früchte der Kirschen, Birnen,
klpfel; Zuckerrübe), aber auch Eiweiß (Samen der Hülsenfrüchte) und Gl
(Lein- und Rapssamen). Ohne die Stoffumwandlung im Blatte könnten
pflanzen nicht wachsen. Bon den pflanzen leben wieder die Tiere, von
Tier- und Pflanzennahrung die Menschen. (Vergl. S. ^0!) Das B latt
schasst also mit Hilfe des Sonnenlichtes und des Blattgrüns
Nahrung für alle Lebewesen: Pflanze, Tier und Mensch.
Oie Pflanze und ihre slährffoffe.
Beobachtung. 3n reinen: Sande
(Löschpapier, Sägespänen) entwickelten sich
unsere Bohnen nur so lange wie sie den
Keimblättern Nahrung entnehmen konnten.
Düngt der Landmann nicht, so hat er eine
schlechte Ernte. Er fügt die fehlenden Nähr¬
stoffe aber den: Boden zu, inden: er mit
Stall- oder künstlichem Dünger (Kali, Kainit,
Phosphatmehl, Thilisalpeter, Kalku. a.) düngt.
Blle diese Stoffe sind, wenigstens teilweise,
in: Wasser löslich und können gelöst von den
wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden.
2. Notwendige pflan:enuäbvstoffe.
Schon aus den Namen der Düngemittel
können wir schließen, daß die Pflanze Kalk,
Phosphor und Kali braucht. Mit Thili¬
salpeter düngt der Landmann aber des
Stickstoffs wegen, der in ihn: enthalten ist.
Genaueres erfahren wir bei folgendem Ver¬
such. wir lassen Bohnen (Mais, Buch¬
weizen) in Sägespänen keimen, bis sich die
ersten Blätter gebildet haben. Dann be¬
festigen wir die Keimlinge mit einen: Kork
im Halse einer Flasche. 3n diese bringen
wir aber Wasser, in den: wir Stickstoff, Mag¬
nesium, Kalium, Kalzium, Phosphor und
Schwefel enthaltende Salze aufgelöst haben,
^bb. 8\. Dazu fügen wir noch einige Tropfen einer
Elsenlösung. Die Flasche muß mm dicht