§21.
Die Hunnen und die Goten.
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Mit dem Einbruch der Hunnen wurde den Wanderungen der germanischen
Völker ein neuer Anstoß gegeben; doch ergriff diese Bewegung nicht alle
Germanen, sondern nur die östlich der Elbe wohnenden Stämme.
Während sich die Ostgoten den Hunnen anschlössen, wichen ihnen
die Westgoten aus. Ein Teil von ihnen zog sich in das Siebenbürgische e 90e"'
Bergland zurück. Ein anderer wurde von dem Kaiser Valens im
Schutze des Römischen Reiches in Thrazien angesiedelt, erhob sich aber,
durch Erpressungen gereizt, und marschierte gegen die Hauptstadt; Valens
verlor gegen sie bei Adrianopel Schlacht und Leben s378). Sein Nach-Adnanopei
folger Theodosins schloß, um Byzanz zu retten, mit den Goten Frieden
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In den alten Wohnsitzen gebliebene deutsche Stämme.
und siedelte sie als Föderaten am Balkan an. Solange er regierte,
pflegte er gute Beziehungen zu ihnen. Gegen Ende feines Lebens er-
weckten aber ihre bevorzugte Stellung am Hofe und ihr hochmütiges Be-
tragen den Haß der Römer, so daß es nach seinem Tode zu offenem
Kriege kam. Alarich, der König der Westgoten, durchzog plündernd die911«™$.
Balkanhalbinsel bis zum Peloponnes. Hieiv wurde er von dem Vandalen
Stilich0, dem leitenden Staatsmann und Feldherrn des weströmischen SMcho.
Kaisers Honorins, umzingelt. Nachdem es ihm gelungen war, die
feindlichen Linien zu durchbrechen, schloß Arkadins, der Kaiser des