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VIII. Ter schmalkaldische Krieg.
1. Tie Veranlasiung zum Kriege.
a. Die Evangelischen gingen nicht auf das Konzil in Trient.
b. Der Kaiser that die Häupter des schmalkaldischen Bundes in die
Reichsacht.
2. Die Unentschiedenheit vieler evangelischen Fürsten und das
siegreiche Vordringen des Kaisers.
1547. 3. Die Schlacht bei Mühlberg 1547 und die Besiegung der
Protestanten.
4. Moritz von Sachsens Verhalten. Anfangs auf Seiten des
Kaisers. Rückkehr zu feinen evangelischen Glaubensgenossen. Friedensbe¬
stimmungen.
1552. 5. Der Passauer Vertrag 1552. Keiner sollte seines Glaubens
wegen verfolgt werden.
1555. 6. Ter Augsburger Neligionsfriede 1555. Protestanten erhielten
Religionsfreiheit.
Aufgaben. Beurteile das Verhalten der evangelischen Fürsten während des
Krieges! (Sie waren uneinig, unentschlossen, ängstlich, neidisch, untreu und
hatten wenig Ausdauer."» Zeige, daß die Fürsten ihre Niederlage selbst ver¬
schuldeten! Beurteile Moritz von Sachsens Empörung gegen den Kaiser!
1618 Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
1648. 1618—1648.
I. Die Ursachen zu dem Kriege.
1. Die Feindschaft der Katholiken gegen die Protestanten.
2. Die Unterdrückung der Protestanten in Böhmen, Steiermark,
Mähren durch katholische Fürsten.
3. Die Union (Bund der Evangelischen) und die Liga (Bund
der Katholiken.)
II. Der böhmische Krieg.
1. Der Winterkönig Friedrich V. von der Pfalz und die Schlacht
1520. am weißen Berge. 1520.
2. Das Strafgericht des Kaisers Ferdinand II. unter den
Protestanten Böhmens.
Aufgaben. Zeige, daß die Mitglieder der Union ihre Niederlage zum Teil
selbst verschuldet hatten! (Sie waren uneinig, unentschlossen, furchtsam, neidisch und