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Es wurden Zehen ausgesät,
Als ginaeii sie verloren,
Auf ihren Gräbern aber liebr:
Dies ist die Saar der Mehren.
Wir aber wollen bei dieser Nachricht von Herzen
sinken:
Es istZa, Herr, Dein Geschenk und Gab'
Leid, See!' und Alles, was ich hab'
In diesem armen Leben.
Auf daß ich's brauch' ;um Lobe Dein,
Zinn Nutz und Dienst des Nächsten mein
Wellst mir Dein' Gnade geben!
25. F e n e l o n.
Der selige Luther hat einen Christen also be¬
schrieben: „Ein Christ ist ein Kind Gottes, ein
Bruder Christi, ein Tempel des heiligen Gei¬
stes, ein Erbe des Reichs, ein G esellscha f r er
der Engel, ein Herr der Welt und der gött¬
lichen Natur theilhaftig. C i n e S C h r i st e n E h r e
ist Christus im Himmel, und Christi Ehre ist
ein Christ auf Erden. Er ist ein werkheö
Kind Gottes, das, mit der Gerechtigkeit Christi
angethan, in heiliger Furcht und willigein
Gehorsam vor seinem Barer iin Himmel wan¬
delt. Er fd)eines als ein Licht in der Welt
und als eine Rose unter den Dornen. Er ist
ein wunderschönes G nadengesch öp f GotteS,
über welches sich die heiligen Engel erfreuen,
und es allenthalben inik Freuden begleiten.
Er ist ei n W und er der Welt, der Teufel
Schreken, eine Zierde der Kirche, ein Verlan¬
gen des Himmels. Sein Her; ist voll Feuer,
die Augen voll Wasser, der Mund voll Seuf¬
zer, und die Hände voll guter Werke."
Die Wahrheit dieser Beschreibung von dem, was der
Glaube an Jesum Christum in seinen Bekennern wirkt,
haben bereits die vorstehenden Erzählungen im Allge-
meinen deut ich gemacht. Wir haben jedoch in diesen
Erzählungen die Gläubigen noch zu wenig im Leben,