200. Des Kindes Engel. 201. Die zwei Landsknechte.
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daß Ihr meinen Rat befolgt habt. Der Lindwurm ist jetzt abgestanden;
ber Ihr habt noch Eier im Leibe, deswegen müßt Ihr wieder zu Fuß
heimgehen und daheim fleißig Holz sägen und nicht mehr essen, als Euch
der Hunger ermahnt, damit die Eier nicht ausschlüpfen, so könnt Ihr
tin alter Mann werden,“ und lächelte dazu. Aber der reiche Fremd—
lng sagte: „Herr Doktor, Ihr seid ein feiner Kauz, und ich versteh
kuch wohl“; und hat 87 Jahre 4 Monate 10 Tage gelebt wie ein
disch im Wasser so gesund und hat alle Neujahr dem Arzt 20 Dukaten
zum Gruß geschickt.
Es geht durch alle Lande
hin Engel still umher;
Win Auge kann ihn sehen;
Doch alle siehet er.
Der Himmel ist sein Vaterland;
Vom lieben Gott ist er gesandt.
200. (202.) Des Kindes Engel.
Er spielet mit dem Kinde
So traulich und so fein;
Er hilft ihm fleißig lernen
Und stets gehorsam sein.
Das Kind befolgt's mitfrohem Mut;
Drum bleibt es auch so lieb und gut.
Er geht von Haus zu Hause, Und geht das Kind zur Ruhe,
Und wo ein gutes Kind Der Engel weichet nicht;
Vei Vater oder Mutter Er hütet treu sein Bettchen
In Kämmerlein sich find't, Bis an das Morgenlicht;
da wohnt er gern und bleibet da Er weckt es auf mit stillem Kuß
Und ist dem Kindlein immer nah. Zur Arbeit und zum Frohgenuß.
O holder Engel, führe
Auch mich den Kindern zu,
Die du so gern begleitest
Zur Arbeit, Spiel und Ruh'!
Bei solchen Kindern, lieb und fein,
Da mag auch ich so gerne sein.
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Ci.
»th.
201. (203.) Die zwei Landsknechte.
Zwei Landsknechte zogen mit einander in den Krieg. Sie
Verabredeten, alles, was einer gewinne, — es sei aueh, was
e8 wolle, — das wollten sie redlich teilen. Da nun nach
ktlichen Tagen die Schlacht anhub, war der eine verzagt,
Stellte sich krank und blieb daheim auf dem Stroh liegen.
do that er es jedesmal, wenn es zum Streite ging. Der
andere hingegen fuhr herzhaft zu, kämpfte ritterlich und es