883. Der frohe Wanderer.
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nchgelassen werden. Es liefert juhrlich an 800 000 Centner
u Berguerk ist über 3000 Meter lanq, 1500 Neter
reit und bis 400 Meter tiof. Es besteht aus drei Stocherhen,
li⸗ dureh ausgeurbeitete Salapfeiler getragen werden. Li
enreente Eingũüũnge oder Sehachte führen in diesen unter-
lisehen Bau. Das oberste Mochwerh enthũlt eine Menge Ge-
vlbe und Gunge, davon der eine Raum eine Kapelle darstellt,
Sumt Altor, Kansel, Säulen u. 8. . dus Salsstein ge-
uen ist. Unweit davon bosindet sich der Ironleuehter-Saul,
n desson Decke ein aus geschliffenen Salasteinen zusmm—
ebelsler Rronleuehter hängt. Zivischen diesem Saole und dem
Kapelle giebt es einen Ballsaul und nieht weit davon sogar
v kleinen See mit einem Kahne. Wird in diesen unter-
bchα Rumen eine Illuminalion veranstoltet, was puννο
egehiet⸗ wenn hohe Herrschafton dieselben besuchen, s0 ent-
ulet ssich ein zauberischer Glans der woν nur von einem
7 nächtlichen Himmel mit seinen tousend und abertousend
lernen übertroffen wird.
3 Mad. Ach Vater, nach Wielicsha möchle ieh reisen, um das
erh au s Du hast mir große Lust dazu gemacht.
Vater. Es giebt viel Sehönes in der Welt su sohen. Zum
isen gehört aber Zeit und Geld; hast du einmol beides, dann
buene Mielicana
83. (86.) Der frohe Wanderer.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.
Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen jubeln hoch vor Lust;
Wie sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl' und frischer Brust?
Den lieben Gott lass' ich nur walten.
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd' und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach' aufs best' bestellt.
Eichendorff.