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Title:
Der neue Kinderfreund
Persons:
Rochow, Friedrich Eberhard von Türk, W. E. von
PURL:
http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0220-gd-11284539
<br> Und rühmt die grosse Treue <br> Dee Gottes, der so reichlich labt, <br> Und mit so manchem Gut begabt, <br> Dass unser Herz sich freue. <br> Mich lässt der Dank nicht fühllos ruhn; <br> Des grossen Gottes grosses Thun <br> Weckt alle meine Sinnen. <br> Ich singe mit, wann Alles singt; <br> Das Lob, das meinem Schöpfer klingt, <br> Muss aus dem Herzen rinnen. <br> Ach, denk' ich, bist du hier so schön, <br> Und lässt du’s uns so wohl ergehn <br> Im Pilgerland auf Erden; <br> Was will’s doch einst, nach dieser Zeit, <br> In einer frohen Ewigkeit, <br> Dort in der Heimath werden! <br> Welch’ hohe Lust, welch’ heller Schein <br> Wird in des Himmels Garten seyn! <br> Wie muss es dort erklingen, <br> Wo, angethan mit Herrlichkeit, <br> Von keiner Schwachheit mehr entweiht, <br> Wir dann das “Heilig” singen! <br> O wär’ ich da, und stände schon, <br> Du grosser Gott, an deinem Thron, <br> Und brächte meine Palmen: <br> So wollt’ ich, wie der Engel singt, <br> Der dir das Halleluja bringt, <br> Aueh singen meine Psalmen! <br> Nun, bin ich schwach, so will ich doch, <br> Wenn auch gedrückt vom Erdenjoch, — <br> Nicht gänzlich stille schweigen; <br> Es soll mein Herz sich immerfort <br> An diesem und an jedem Ort <br> Zu deiner Liebe neigen. <br> Mach’ in mir deinem Geiste Raum, <br> Dass ich dir bleib’ ein guter Baum, <br> Und lass mich fest bekleiben. <br> Zum Heile mir und dir zum Ruhm <br> Will ich, des Erdengartens Blum’, <br> In Demuth blühend bleiben; <br> Und wann des grossen Gärtners Hand <br> Mich einst verpflanzt in’s bessre Land, <br> Dort herrlicher zu grünen, <br> So will ich dir und deiner Ehr’