1. Gib Plätze an, wo Blumen verkauft werden!
2. Nenne Blumen, die man im Herbst und Winter kaufen kann!
3. Woher erhalten die Blumenverkäuser ihre Blumen? Nenne
Gärtnereien!
4. Beachte die Blumen vor den Fenstern und auf den Bal-
kons der Häuser in unsrer Stadt!
92. Unsre Wasserleitung und Kanalisation.
enn wir Durst haben und ein Glas Wasser trinken oder
sonst Wasser gebrauchen wollen, so gehen wir an den Hahn
der Wasserleitung, drehen ihn aus, und lustig strömt das Wasser
heraus. Dann schließen wir den Hahn der Wasserleitung wieder zu.
Bequemer können wir es doch nicht haben!
2. Das war srüher nicht so. Das Wasser wurde aus Brunnen
geholt, wie es jetzt noch auf den Dörfern geschieht. Das war mühsam
und unbequem. Das Brunnen- und Pumpenwasser ist aber auch nicht
so rein und gesund / denn leicht sickern allerlei Unreinlichkeiten hinein.
3. Wie kommt aber das Wasser bei uns durch die Röhren
bis in die oberen Stockwerke? Es hat eine weite und merkwürdige
Reise gemacht. Erst befand es sich in den Wolken und siel beim
Regen aus die Erde. Einiges Wasser sloß ab, das meiste aber
sickerte in den Boden der Wälder des Vogelsberges, des Spessarts,
des Stadtwaldes und andrer Gegenden. Dort hat man Kanäle
mauern und Röhren in die Erde legen lassen. Darin sammelt sich
das aus der Erde kommende Quellwasser und fließt in ein großes
Sammelbecken, einen Hochbehälter. Daraus treiben es Maschinen
nach Franksllrt, viele Stunden weit. In der Nähe der Stadt stießt
es in große Behälter. Die beiden größten liegen bei der Fried-
berger und der Sachsenhäuser Warte. Sie liegen so hoch, daß
das Wasser aus ihnen von selbst bis in die höchsten Häuser
laufen kann. Zuerst stießt es in weite Röhren/ diese verzweigen
sich in den einzelnen Straßen. Fast vor jedem Hause geht wieder
eme kleine Röhre von dieser Straßenleitung in die Keller, Wasch-
räume, Küchen und andre Räume.
4. Bei einem Brande wird das Wasser der Leitungen zum
Löschen gebraucht. Auf der Straße sind Öffnungen angebracht,
aus denen man das Wasser dazu entnimmt.
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