Full text: Schulgeographie von Deutschland

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De Voß de bru't,“) de Wachtel röppt, 
De ganze Welt is still un slöppt. 
Du hörst din Schritt ni, wenn du geist, 
Du hörst de Rüschen,“) wenn du steist, 
Dat levt un wevt int ganze Feld, 
As weert bi Nacht en anner Welt. 
Denn ward dat Moor so wit un grot, 
Denn ward de Minsch so lütt to Moth: 
Wulls) weet, wa lang he dær de Heid 
Noch frisch un kräfti geit! 
Hell int Kinster. 
Hell int Finster schint de Sünn, 
Schint bet deep int Hart herin; 
All wat kold is, dump un weh, 
Daut se weg, as Is un Snee. 
Winter weent sin blanksten Thran, 
Verjahrsathen“) weiht mi an, 
Kinnerfreid so frisch as Dau 
Treckt mi deer vunt Himmelsblau. 
Noch is Tid! o kamt man in, 
Himmelblau un Vorrjahrssünn! 
Lacht noch eenmal warm un blid?) 
Deep int Hart! o noch ist Tid! 
Int holt. 
Wo dat Echo schallt 
Dæer de Böken?) hin, 
Na de gröne Wald 
Treckt mi Hart un Sinn, 
Wenn de Droßel fleit, 
Wenn de Bleder weiht, 
Wenn de Wind der geit 
Baben?) hin. 
vgl. S. 144 Anm. 9. — )) Binsen. — ) wer. 
Zzellint Finster: l, 211. — 9 Frühjahrsatem. —9) freundlich. 
Ant holt 1. 212. Buchen. oben.
	        
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